Sportlerheim von Dieben heimgesucht

Immer wieder haben es Einbrecher auf das Lokal in Bärenstein abgesehen. Im neusten Fall stahlen sie vor allem Lebensmittel. Auf den Schäden bleibt die Kommune sitzen.

Bärenstein.

Die ehrenamtliche Betreiberin des Bärensteiner Sportlerheims ist ratlos. Als sie vor wenigen Tagen das abgelegene Lokal betrat, war schnell klar: Schon wieder wurde eingebrochen. Erst Anfang September hatten sich bisher Unbekannte an dem Haus zu schaffen gemacht. Damals blieb es allerdings bei dem Versuch, in das Sportlerheim gelangten sie nicht. Im aktuellen Fall sah das anders aus.

Die Täter bahnten sich ihren Weg über den Keller in das Gebäude. Im Inneren brachen sie Türen auf, um die Räume durchwühlen zu können. Dabei nahmen sie vor allem Lebensmittel mit, so die Betreiberin. Kaffee, tiefgefrorene Steaks, Knoblauchwürste: die Kriminiellen packten offenbar alles ein, was sich verwerten beziehungsweise vertilgen lässt. Bargeld habe sich glücklicherweise keines im Sportlerheim befunden. Sofort wurde die Polizei verständigt, erzählt die Betreiberin. Auch die Spurensicherung kam zum Einsatz. Wer die dreisten Diebe und Einbrecher sind, ist noch unklar. "Die Ermittlungen dauern an", heißt es von Seiten der Polizei.

Immer wieder wird in das Sportlerheim eingebrochen. Etwa einmal pro Jahr muss die Betreiberin die Polizei verständigen. Vergitterte Fenster und andere Sicherungsmaßnahmen halten Täter einfach nicht ab. Sie versuchen es immer wieder, oft mit rabiaten Methoden. Daher übersteigt bei den Einbrüchen der Sachschaden in der Regel auch den Wert des Gestohlenen. "Wir bleiben auf den Kosten sitzen", sagt Bürgermeister Bernd Schlegel. Eine Versicherung für das abseits gelegene Haus sei sehr kostenintensiv und lohne sich nicht. Doch man denke über weitere Sicherungsmaßnahmen nach.

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