Stadt will "Lindenhof" sichern

Ehemalige Gaststätte in Schlettau verfällt zusehens

Schlettau.

Der "Lindenhof" in Schlettau war einst eine beliebte Adresse. Doch schon seit Jahrzehnten ist die Gaststätte, in der es auch Pensionszimmer gab, geschlossen. Doch wirklich ruhig ist es in dem Gebäude nicht geworden. Immer wieder erkunden offenbar Kinder und Jugendliche das Haus. Auch als eine Art Mülldeponie werde der "Lindenhof" genutzt, hat Bürgermeister Conny Göckeritz festgestellt. Dabei sei das Betreten durchaus gefährlich. 2017 brannte es in dem Gebäude. Decken und Balken könnten einstürzen. Die Stadt will handeln.

Der "Lindenhof" sei aber in Privatbesitz, die Kommunikation mit dem Eigentümer schwierig. Einfach so kann die Kommune also nichts machen. Seit Jahren versucht die Verwaltung, den Besitzer in die Pflicht zu nehmen. Doch es tue sich nichts. Nun will die Stadt Schlettau ihm noch ein letztes Ultimatum stellen, kündigt Conny Göckeritz an. Kümmert sich der Besitzer wieder nicht um die Sicherheit seiner Immobilie, werde die Stadt in den sauren Apfel beißen und aktiv werden. Denn alle Maßnahmen, die ergriffen werden, muss zunächst die Stadt tragen. Zwar wird das Ganze dem Eigentümer in Rechnung gestellt. Ist nichts zu holen, bleibt die Kommune auf den Kosten sitzen. Sicherheit gehe aber vor, so Bürgermeister Göckeritz. Daher plant die Stadt, einen Bauzaun aufzustellen, um Unbefugte vom Haus fernzuhalten. Der Stadtrat stimmte diesem Vorgehen zu. (aed)


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