Täter stehlen tausende Euro Spenden

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Handball-Zweitligist EHV Aue ist zum Ziel von Einbrechern geworden

Lößnitz.

Der Handball-Zweitligist EHV Aue schlittert in dieser Saison von einem Unglück ins nächste: Erst muss sich Cheftrainer Stephan Swat nach einer Corona-Erkrankung zurück ins Leben kämpfen. Zusätzlich ist die Mannschaft dreimal in Quarantäne, hat dann aktuell noch eine lange Verletztenliste. Und nun: In der Nacht zum Sonntag sind bisher Unbekannte in die Erzgebirgshalle in Lößnitz eingebrochen. Sie haben nicht nur einen hohen Sachschaden angerichtet, sondern auch Bargeld in einem mittleren bis hohen vierstelligen Bereich mitgehen lassen.

EHV-Manager Rüdiger Jurke berichtet: "Sie brachen ein Fenster im VIP-Bereich auf und sind von dort aus durch die Halle gezogen." Im Bericht der Polizei heißt es dazu: "Nach einem ersten Überblick wurden unter anderem Geld und zwei Taschen entwendet. Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren tausend Euro." In den Büroräumlichkeiten des EHV wurden die Täter fündig. In der Geschäftsstelle entdeckten sie das Bargeld. Besonders bitter: "Ende der Woche haben uns Unterstützer Spenden in bar gegeben, diese sind komplett weg", ärgert sich Rüdiger Jurke. Der Einbruch in die Sporthalle in der Ringstraße müsse nach der Rückkehr vom Ostderby in Eisenach geschehen sein. "Wir sind gegen 1 Uhr aus Thüringen gekommen, haben unsere Sachen abgeladen. Da war noch alles in Ordnung."

"Die Täter hatten es nur auf Bargeld abgesehen. Glücklicherweise haben sie sich nicht an unserer Technik vergriffen", sagt Jurke und ist von einem Zufall überzeugt. Einen Zusammenhang zwischen der Summe, die im Büro aufbewahrt wurde, und dem Einbruch, sieht er nicht: "Dumm gelaufen, kann ich nur sagen. So viel Bargeld haben wir sonst nie in der Geschäftsstelle." (klin)

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