Wehr öffnet ihre Räume beim Feuerzauber

In Thum etabliert sich eine junge Veranstaltung. Auch die dritte Auflage war ein Erfolg. Und auch das wenig zauberhafte Wetter tat dem keinen Abbruch.

THUM.

In den Feuerkörben prasselte das Holz. Über dem Feuer erwärmten Kinder und Eltern Stockbrot. Gedränge herrschte an der Bratwurst- und Glühweinbude. Wegen des widrigen Wetters mit Schnee- und Regenschauern hatte sich am Samstag das Geschehen vom Neumarkt aber vor allem auch in die Räumlichkeiten der Thumer Feuerwehr verlagert. Dort sorgten Ingrid Walther und "De Drabacher Mahrgusch" alias Enrico Leibner mit viel guter Musik und Witz für allerhand Stimmung. Stadtrat Mario Schöne begrüßte in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Michael Brändel mit einigen Neujahrsworten die zahlreichen Gäste. Gut angenommen wurde auch der mit Akribie erarbeitete Jahresrückblick in Bildern. Unter anderem die Mühlteicheinweihung, die Arbeitseinsätze im Stadtpark oder die energetische Sanierung der Turnhalle wurden gezeigt.

Auch die nunmehr dritte Auflage des Thumer Feuerzaubers wurde zu einer gelungenen Veranstaltung. Dabei hatten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Thum und die Mitstreiter des ESV Eintracht Thum-Herold mit Unterstützung der Stadt keine Mühen gescheut. Gezaubert wurde zwar nicht, aber dafür beschrieben viele Besucher das Flair als durchaus zauberhaft.

2017 zum ersten Mal durchgeführt, hat sich die Fete als "Winterveranstaltung mit Winterfeeling", wie es Mario Schöne ausdrückte, weiter gut entwickelt. Der Leiter des Thumer Kulturausschusses war einst Hauptinitiator für das Spektakel. Und das Besondere am Feuerzauber: "Es ist eine neu geschaffene Veranstaltung, mit der in einer ruhigen Zeit nach den Feiertagen ein Höhepunkt gesetzt werden soll. Wir wollen dabei die Bürger anlocken, über getane und neue Vorhaben informieren und somit zeigen, dass die Stadt lebt", so Schöne. "Zudem soll die Begegnungsveranstaltung die Geselligkeit und das Miteinander fördern", machte der Stadtrat deutlich. "Ziel erreicht", so die Meinung vieler Gäste. Und für die Feuerwehrleute war die Sause trotz des Aufwandes eine willkommene Abwechslung. "Wir sind in den letzten Tagen auf Grund der Witterung sieben Mal ausgerückt", berichtete Marek Göthel, stellvertretender Wehrleiter der Ortsteilwehr Thum. Am Erfolg des Feuerzaubers ließ auch er keinen Zweifel. "Auch wenn das Wetter heute, abgesehen vom Schnee, der liegt, nicht so passt, kommt die Veranstaltung gut an und sollte natürlich unbedingt weitergeführt werden", so Marek Göthel. Allemal zeigte die Fete, dass eine Veranstaltung auch ohne viel Brimborium, freilich mit viel Engagement der Helfer, attraktiv sein kann. Nur eben das Wetter konnte dabei keiner beeinflussen. "Aber da bietet sich ein Glühwein so richtig an", so Günter Siegel. Der Thumer sprachs und verschwand samt Gattin in Richtung Heißgetränke.

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