Windradabbau in Jöhstadt: Das Ende einer Ära

Mit dreitägiger Verspätung hat am Donnerstag der Rückbau im Windpark Jöhstadt begonnen. 12 der insgesamt 14 Anlagen verschwinden von der Bildfläche. Auf dem Schrottplatz landen sie allerdings noch lange nicht.

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99 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    5
    Inke
    21.01.2021

    Es sind eben Fakten, die mir gut bekannt sind und die Sie mir gern glauben können, "Tauchsieder". Übrigens kann gerade eine E40 nach einer Weiterbetriebsprüfung je nach Standort, Wartungs-/Erhaltungszustand und berechneter Lastwechselzahl teilweise noch 10 bis 20 Jahre weiterlaufen. Da die EEG-Förderung jedoch nach 20 Jahren wegfällt, wird es leider für die Betreiber meist unrentabel. So siehts aus.

  • 4
    1
    Tauchsieder
    21.01.2021

    Wer hat ihnen denn so etwas ins Ohr geflüstert "Inke". Es ist gut begründet warum aus Sicherheitsaspekten diese Anlagen nicht länger laufen dürfen und dazu gehören nicht nur die Rotorblätter, dazu gehört z.B. auch das Fundament etc.. Dabei spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle z.B. das Auslaufen der EEG-Förderung. Und sobald dieses Geld wegbleibt rechnen sich diese Anlagen nicht mehr. Dies nur kurz zur heilen, grünen Welt.

  • 3
    4
    Inke
    20.01.2021

    @Malleo, hier können Sie sich mal zum Thema GFK-Recycling schlau machen. https://www.en-former.com/ausrangiert-wie-entsorgt-man-42-000-rotorblaetter/
    Es gibt mittlerweile für fast alle Werk- bzw. Verbundstoffe vertretbare Möglichkeiten zur Wiederaufbereitung. Bei Atommüll sieht die Sache da leider etwas anders aus. Energetisch bzw. ökonomisch betrachtet ist es Wahnsinn die Rotorblätter nach 20 Jahren zu schreddern. Ein Großteil davon ist gut gewartet und verträgt noch gut und gerne zigtausende Lastwechsel. Im Gegensatz zu vielen anderen Komponenten dieser Anlagen.

  • 9
    6
    klapa
    16.01.2021

    Schöner unsere Landschaften!!

  • 9
    5
    Malleo
    16.01.2021

    Die Grünen blenden den "GFK SCHROTT" schon mal aus.
    Thermische Verwertung oder mit anderen Plastikmüll ab nach Indonesie oder Afrika.
    Heile Welt!

  • 10
    5
    Tauchsieder
    16.01.2021

    Was gibt es hier nicht zu verstehen. Betriebserlaubnis erlischt nach 20 Jahren, aus, vorbei, Pustekuchen.
    Lustig ist natürlich wieder diese Milchmädchenrechnung mit den 250 Drei-Personen-Haushalten. Könnte schon klappen ja wenn die Anlage 8760 Stunden im Jahr sich drehen würde und immer die volle Leistung abgibt. Ansonsten ist dies lediglich eine grüne Hoffnungsrechnung.

  • 9
    7
    HEIMAT2021
    16.01.2021

    Wenn ich das lese verstehe ich die "Gruene Welt" nicht mehr. Erst mit riesigen Tam Tam dort hingekloppt und nun demontiert. Aber wir haben uns auf die Schulter geklopft. Hoffentlich gehen alle e Autos in ein paar Jahren nicht auch nach Litauen... Irgendwie passt in unserem Staat etwas nicht...

  • 9
    1
    Moderator
    15.01.2021

    @Starseeker Die Fundamente sind beim Rückbau enthalten.

  • 15
    2
    Starseeker
    15.01.2021

    ... und was wird nach dem Rückbau mit den gewaltigen Fundamenten im Boden???