Zeitung "Die Zeit" hinterfragt Rassismus

Auer Stadtrat übt Kritik an erneuter Berichterstattung

Schwarzenberg/Aue.

Mit einer Reportage unter der Überschrift "Was ist los in Schwarzenberg?" hat die Wochenzeitung "Die Zeit" erneut hitzige Debatten im Erzgebirge ausgelöst. Allerdings enthält der Beitrag keine neuen Fakten, sondern will anhand der Ereignisse von Ende Juni ein Bild vom Rechtsextremismus und Rassismus in Schwarzenberg zeichnen. Eine Reporterin begab sich dabei auf die Suche nach der Antwort auf die Frage: Wer hatte am 29. Juni eine farbige Puppe am Eisenbahnviadukt aufgehängt? Eine Antwort findet auch sie nicht.

Doch sie löst mit ihren Beschreibungen Reaktionen aus. "Die vordergründig liberale Wochenzeitung ,Die Zeit' scheint eine ausgesprochene Westerzgebirgs-Phobie zu entwickeln. Erst Aue, dann Schwarzenberg und nun wieder Schwarzenberg", meldete sich am Montag der Auer Stadtrat Tobias Andrä (parteilos) zu Wort.

Während ihrer Recherche zum Thema Rechtsextremismus im Erzgebirge sprach die "Zeit"-Autorin mit Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer (CDU) und landete später auch auf einer Grillparty, bei der ihr Jens Döbel vom Verein Freigeist als einer der Gäste vorgestellt wurde. (matu)

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