Abbruch - Altes Glaswerk in Carlsfeld kommt weg

Eibenstock.

Um eine Investition in mögliche touristische Anlagen zu ermöglichen, will die Stadt Eibenstock im Ortsteil Carlsfeld die Ruine des ehemaligen Glaswerkes abreißen lassen. Auf dem gut 10.500 Quadratmeter großen Grundstück stehen leere Wohngebäude und mehrere heruntergekommene Gewerbebauten. Auf dem Areal lagern Schadstoffe. Diese müssen entsorgt werden. Daraus ergibt sich die Kostenschätzung von rund 2,8 Millionen Euro. Die Stadt will einen Förderantrag stellen und rechnet mit einer 80-prozentigen Förderung. "Immerhin muss die Stadt 500.000 Euro Eigenmittel aufbringen. Was ist, wenn die geschätzten Kosten für die Entsorgung der Schadstoffe nicht reichen?", gab Hans-Jürgen Graf, Ortsvorsteher von Wildenthal, zu bedenken. "Das Risiko tragen wir wie auch bei anderen derartigen Vorhaben", entgegnete dem Bürgermeister Uwe Staab (CDU). Er erklärte: "Was wäre die Alternative? So lange das Zeug dort liegt, kann kein Bauantrag gestellt werden." (ike)

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