Auersbergkönige gekürt

Bei den Radfahrern ist Ben Langer nicht zu schlagen gewesen. Ein Favorit haderte mit seiner Form nach einer OP.

Eibenstock.

Es ist zweifelsohne eine große Herausforderung, sich dem "Auersbergkönig" zu stellen, einer Bergzeitfahrstrecke, bei der eine Distanz von 10,7 Kilometern und dabei ein Höhenunterschied von 530 Metern zu bewältigen ist. Gestartet wird am Blauenthaler Wasserfall und von dort geht es überwiegend entlang von Forststraßen bis auf 1019 Meter auf den Gipfel des Auersbergs. Übers Jahr verteilt hat es 2020 insgesamt 687 Starts von 364 Aktiven gegeben. Im Vorjahr sind es 294 Starter mit 530 Starts gewesen. Die Zeitmessung erfolgt mittels Sekunden genauem Zeitstempel, der von den Radfahrern sowohl am Start als auch am Ziel selbst ausgelöst wird.

Höhepunkt eines jeden Jahres ist das Krönungsrennen, das am Samstag die dritte Auflage erlebte. In Summe haben sich 20 Radfahrer und 9 Läufer beteiligt, die den kühlen Temperaturen und dem Dauerregen getrotzt haben. "Wir sind zufrieden. Es hat alles gut geklappt", sagt Uwe Przybylski, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Freude am Radfahren im Erzgebirge und Vogtland: "Im kommenden Jahr hoffen wir einfach auf besseres Wetter. Da sind mit Sicherheit noch ein paar Aktive mehr am Start."

Bei den Radfahrern ist Ben Langer vom RSV Erzgebirge mit 32:19 Minuten diesmal der Schnellste gewesen und hat damit Toni Reiprich (33:39 Minuten) vom Henka Race Team, einen der Favoriten übertrumpft. Toni Reiprich, der Gesamtzweiter ist und die Altersklassen-Wertung M 30 bis 39 gewonnen hat, sagt: "Aktuell ist meine Form noch nicht so, wie sie sein sollte, denn vor sechs Wochen hatte ich eine Bein-OP." Der gebürtige Auer bedauert, dass seine Zeit beim internen Rennen übers Jahr vom Stempel her nicht geklappt hat: "Wenn meine Zeit zählen würde, wäre ich wieder ganz vorn dabei." Letztes Jahr ist Reiprich die Bestzeit (33:31 Minuten) aller Auersbergkönig-Bezwinger außerhalb des Krönungsrennens gefahren. Wettkämpfe gibt es in diesem Jahr keine mehr. Jetzt steht das Ziel, so Reiprich, über den Winter gut in Form zu bleiben.

Bei den Frauen gab es zwei Radfahrerinnen beim diesjährigen Krönungsrennen. Gewonnen hat Tina Adler vom Dresdner SC 1898 (40:45) vor Susann Mildner aus Bockau (48:06). Den Laufwettbewerb hat Tino Anwand von Traktor Albernau dominiert. Er lief die Strecke in 49:50 Minuten. Bei den Frauen gab es mit Jenny Steudtner lediglich eine Starterin.

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