Ausgelagert: Asylbewerber kritisieren Unterbringung in Schneeberg

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Die Bewohner eines Asylbewerberheims im Erzgebirge kritisieren in einem offenen Brief ihre Unterbringung. Ist das undankbar - oder muss sich etwas ändern?

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1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    9
    Nixnuzz
    20.08.2020

    @lax123: Ganz schön mutig, so literarisch gegen den aufgeführten main-stream anzuschreiben. Hoffe, Sie sind geografisch einem direktem Zugriff entzogen. Von meiner Seite der Eindruck: Wenn man der Wessies orthografisch nicht habhaft werden kann, müssen es halt die Integrationswilligen aus fernen Landen ausbaden. 1 grüner - freiwillig.

  • 5
    17
    lax123
    19.08.2020

    Also die Kommentare hier sind ja wirklich unter aller Würde. Neid, Missgunst, eigene oder erzählte Erfahrungen von vor x Jahren.
    Sie sagen doch selbst die Zeit damals war Mist. Warum dann jetzt in unserem Wohlstand?

    Schämt euch ihr Sachsen!

    Wer glaubt Integration passiert einfach so ohne Teilhabe irrt.

  • 25
    5
    gelöschter Nutzer
    19.08.2020

    Vielleicht hat der Herr Naim eine alte Landkarte gehabt, wo statt Deutschland noch Schlaraffenland drauf stand? So viel mimi nach so kurzer Zeit, einfach undankbar.

  • 21
    5
    Schützenfrau
    19.08.2020

    Ich weiß nicht , wo und wie Herr Naim in seiner Heimat gelebt hat . Aber es gibt auch welche , die dankbar sind , weil da wo diese Menschen gelebt haben weder Strom noch fließend Wasser zur Verfügung stand .
    Aber er sieht sehr gepflegt und gestylt aus .

  • 60
    7
    FP1
    18.08.2020

    Wir waren im Studium 10 Personen in einer Neubauwohnung. Ein Waschbecken, ein. Klo und eine Badewanne. Das ging über ein Jahr lang so. Es war nicht schön aber es ging zu DDR-Zeiten. Kein Verständnis für dieses Anspruchdenken.

  • 8
    29
    MuellerF
    18.08.2020

    " "Rat der Nationen", der zweiwöchentlich für eine Stunde tagt. "

    Na ganz toll, in dieser Form kommt da sicher viel bei rum...nicht!

  • 66
    8
    gelöschter Nutzer
    18.08.2020

    Ich versuche es noch einmal und formuliere es etwas anders:
    Hat sich Herr Naim auch während dem einen Jahr, als er auf den Straßen Athens lebte, beschwert oder war das so viel besser?

    Sollte sein Asylantrag genehmigt werden, hoffe ich sehr, dass Herr Naim seine Chance bekommt und sich in unsere Gesellschaft integriert, ein vorbildlicher Bundesbürger wird. Nein, das ist nicht sarkastisch gemeint!

    Man fragt sich nur ernsthaft, wer, wenn nicht solche Menschen wie Herr Naim, soll all die Länder wieder aufbauen und voran bringen?
    Die damalige DDR baute eine Mauer, auch um den Fachkräfteschwund in den Westen zu unterbinden. Wir tun diesen Ländern keinen Gefallen, wenn wir die Fähigsten "behalten". Hat das alles wirklich nur noch mit Asyl zu tun?

  • 76
    15
    ths1
    18.08.2020

    Ist das undankbar - oder muss sich etwas ändern? Klare Antwort: es ist undankbar!

  • 57
    12
    gelöschter Nutzer
    18.08.2020

    @Kastenfrosch: Sie vergessen, dass es ein Asylverfahren gibt, was noch nicht entschieden ist.
    "Sich einzubringen in diese Gesellschaft und als Teil dieser wahrgenommen zu werden" bleibt denen vorbehalten, die bleiben können.

  • 25
    59
    Kastenfrosch
    18.08.2020

    "Heute gibt es den Weg zurück, damals gabs den nur über das Militärgefängnis."

    Mit Verlaub: angesichts der geschilderten Erfahrungen des jungen Mannes (Stichwort Hamas) kommt mir ihr Verweis auf den möglichen Rückweg zynisch vor.

    Ja, er findet hier Zuflucht und Schutz. Und trotzdem darf man Zustände bemängeln, darf man auf die empfundene Perspektivlosigkeit hinweisen. Nein, ich denke man sollte es sogar.
    Es geht hier nicht um fehlende Dankbarkeit, sondern um den Wunsch, sich einzubringen in diese Gesellschaft und als Teil dieser wahrgenommen zu werden. Wenn wir Leuten wie Naim das verwehren, schaffen wir uns unnötige Probleme.

  • 85
    10
    737474
    18.08.2020

    Leben in der Fremde ist oft nicht einfach. Leben in dem Objekt zu DDR Zeiten war es jedoch schon gar nicht.
    Inneneinrichtung, sanitäre Anlagen, Tagesabläufe sind heute sicher nicht vergleichbar mit dem, was zu DDR Zeiten auf damals 18 jährige in diesem Objekt zukam. 8 Mann Zimmer, kaum Ausgang, Gemeinschaftsduschen 2 x die Woche in Massenduschräumen, (alles selber zu reinigen und instandzuhalten in der Freizeit) Drill von 6.00 -18.00 Uhr und das über 18 Monate unterbrochen von 6 Kurzurlauben, dazu Nachwachen, Komplexübungen, permanente Gefächtsbereitschaft. Mir graut heute noch beim Gedanken daran. Heute gibt es den Weg zurück, damals gabs den nur über das Militärgefängnis.
    Also Froh und glücklich sein in dieser tollen Erzgebirgslandschaft in Frieden und ohne Bedrohung auch ohne Aufenthaltstitel sein zu dürfen.