Fußgänger- und Rettungstunnel in Oberwiesenthal wächst Stück für Stück

Er nimmt Gestalt an: der neue, reichlich 120 Meter lange Fußgänger- und Rettungstunnel, der zur sicheren Querung der FIS-Rennstrecke unter der Seilbahn am Hang des Fichtelberges in Oberwiesenthal dient. Seit der vergangenen Woche arbeiten Vorarbeiter Ramazan Bardakci und Yusuf Kubafoglu an dem Bauwerk, das eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Junioren-Weltmeisterschaft in den nordischen Skidisziplinen darstellt, für die Oberwiesenthal Anfang des nächsten Jahres Gastgeber ist. Die beiden Arbeiter der Dinslakener Firma Hamco schrauben vier Millimeter dicke, verzinkte Stahlplatten mit einer Pulverbeschichtung zusammen. Diese Stahlplatten sind mit vier Lastwagen mit je 25 Tonnen Ladung am Fichtelberg angeliefert worden. Insgesamt werde der Tunnel wie eine Art Puzzle mit rund 14.800 Schrauben zusammengefügt. Bisher war es für Skispringer, Nordisch Kombinierer und Zuschauer gerade im Winter bisweilen nicht ungefährlich, zu Fuß zu Wettkämpfen an die Fichtelbergschanze zu gelangen. Um nicht mit den abfahrenden Alpinskifahrern zu kollidieren, half nämlich mitunter nur ein beherzter Satz zur Seite. (ritz)

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