Ich lese die "Freie Presse", weil ...

... sie mich schon lange begleitet. In der DDR-Zeit war sie ein Sprachrohr der Partei, die immer Recht hatte. Man las sie, um lokale Nachrichten zu bekommen; wusste aber um ihre Ideologie. Erfreulicherweise wurde die "Freie Presse" während der politischen Wende 1989/90 nun wirklich frei. Ich war mit Etlichen aus der Bürgerbewegung sehr aktiv in Klingenthal tätig. In dieser Zeit gab die "Freie Presse" den Menschen eine Möglichkeit, zu Wort zu kommen. Die Redaktionen öffneten sich. Plötzlich bekamen Leute das Wort, die das bislang nicht durften. In einer wöchentlichen Kolumne erhielt ich - als Pfarrer! - die Möglichkeit zu schreiben, was Menschen aus meiner Sicht bewegte. Das war damals wichtig. Das hatte einen Einfluss auf die Friedlichkeit des Geschehens.

Seit 28 Jahren bin ich nun Pfarrer in Schneeberg. Unsere kirchlichen Anliegen werden fair behandelt und wir kommen immer wieder angemessen vor. Mit dem "Geistlichen Wort" schreibe ich regelmäßig einen Gastbeitrag.

Gegenwärtig empfinde ich gerade die präzise Berichterstattung zu Fragen rund um die Pandemie hilfreich. Ich bleibe gerne Leser und gelegentlich Autor.

Frank Meinel, Schneeberg

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