Nächster Wabs-Politiker will raus aus dem Stadtrat

Alt-Bürgermeister Konrad Barth kündigt Rückzug an - Bad Schlemaer nennt gesundheitliche Probleme als Grund

Aue-Bad Schlema.

Nach dem angekündigten, dann aber doch verworfenen Rückzug von Yvonne Bochmann aus dem Stadtrat von Aue-Bad Schlema, plant nun der nächste Vertreter von "Wir sind Aue-Bad Schlema" (Wabs) seinen Abschied: Konrad Barth (80). Der Alt-Bürgermeister von Bad Schlema will sein Mandat auf eigenen Wunsch niederlegen. Das geht aus der Tagesordnung für die nächste Stadtratssitzung hervor, die am Mittwoch ab 18 Uhr im Auer Rathaus stattfindet. Ihm nachfolgen soll sein Sohn, Steffen Barth.

Konrad Barth begründet seinen Schritt mit einem gesundheitlichen Leiden. Seit einem Hörsturz im Herbst 2018 falle es ihm schwer, den Diskussionen im Stadtrat zu folgen. Zugleich spielt offenbar ein gewisser Frust über die aktuelle Stadtpolitik eine Rolle, so der Beschluss über die geplante Sanierung von Musikbrunnen und Promenade in Bad Schlema. Barth dazu: "Das ist eine Politik der Geldverschwendung." Das Rathaus hatte die Arbeiten indes zuletzt als dringend notwendig verteidigt.

Doch warum ließ sich der Bad Schlemaer überhaupt zur Kommunalwahl im Mai 2019 aufstellen, wenn er doch wusste, dass er gesundheitliche Probleme hat? Barth sagt: "Ich habe nicht geglaubt, dass es noch schlechter wird." (juef)


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