Nuschke-Straße in Aue wird ab Montag zur Baustelle

Kommende Woche ist die Verkehrsader wieder halbseitig gesperrt. Nicht die einzige Staufalle, die im Umkreis lauert.

Aue.

Für Autofahrer in Aue heißt es ab Montag wieder mehr Zeit einplanen. Mit der Dr.-Otto-Nuschke-Straße wird erneut eine wichtige Verbindungsstraße für Wochen halbseitig gesperrt. Zugleich gibt es weiter auf der Bundesstraße 283 zwischen Bockau und Aue kein Durchkommen. Doch für Kraftfahrer kommt es dieses Jahr noch dicker: Zwei weitere Staufallen drohen. Ein Überblick.

Die Nuschke-Straße: Im Zentrum und auf dem Zeller Berg dürfte der Verkehr in den kommenden Tagen wieder klumpen. Denn zwischen 25.März und 10.Mai, heißt es in einem Schreiben an Anwohner, lässt das Landesstraßenbauamt erneut eine Fahrspur der Dr.-Otto-Nuschke-Straße ausbauen.


Die Trasse ist deshalb von der McDonalds-Kreuzung bis Höhe der Lidl-Zufahrt halbseitig in Richtung Autobahnzubringer gesperrt. Wer aus Richtung Schwarzenberg zur A72 will, muss eine Umleitung quer durchs Zentrum nehmen. Und die Bauherren warnen: Auch mehrtägige Vollsperrungen sind möglich.

Die Bundesstraße 283: An der neuen Brücke über die Mulde bei Bockau wird seit 12. März wieder gebaut. Dadurch ist die Bundesstraße 283 zwischen Aue und Eibenstock gesperrt. Zwar war die Brücke im vergangenen Jahr bereits freigegeben worden, doch es fehlte noch der Ausbau der Straßenanbindung im Bereich Bockau. Dort sollen laut Landesamt für Straßenbau und Verkehr Stützbauwerke hergestellt sowie mehrere Felssicherungen vorgenommen werden.

Der Straßenabschnitt wird zudem erneuert. Die Bauarbeiten werden bis Ende November andauern. Während dieser Zeit führt die Umleitung von Aue aus über Schneeberg, Zschorlau sowie Albernau. Das hat auch Konsequenzen für ein Bauvorhaben der Gemeinde Zschorlau. Die wollte eigentlich in diesem Jahr einen Gehweg entlang der Bockauer Straße in Albernau bauen. Das muss nun verschoben werden.

Die Bahnhofsbrücke: Mit größeren Staus in Aue ist spätestens ab dem 22.Juli zu rechnen. Dann soll mit der Bahnhofsbrücke nämlich einer der wichtigsten Knotenpunkte der Stadt gesperrt werden. Grund ist eine anstehende Sanierung des Bauwerks. Voraussichtlich bis 16. August ist die Bundesstraße 169, die über die Brücke führt, komplett dicht. Danach ist laut Stadtverwaltung noch bis Ende Oktober eine halbseitige Sperrung in Richtung Zentrum geplant.

Betroffen von den Bauarbeiten ist auch der Bergbausanierer Wismut, der in Bad Schlema die alte Uranbergbau-Halde 65 abtragen lässt. Lastwagen, die das Material abtransportieren, können dann nicht mehr im Kreisverkehr über Aue fahren, sondern nur noch im Pendelverkehr durch den Kurort.

Die Lößnitzer Straße: Parallel zur Sanierung der Brücke will das Straßenbauamt im Sommer auch die Lößnitzer Straße (B169) in zwei Abschnitten sanieren. Eine Vollsperrung ist wahrscheinlich, aber noch nicht spruchreif.

Wie Baubürgermeister Jens Müller (Freie Wähler) berichtet, hatte die Stadt geplant, parallel zur Fahrbahn auch die Gehwege erneuern zu lassen. Das droht nun aber an fehlenden Fördermitteln zu scheitern. Möglich wäre deshalb, dass die Sanierung der Lößnitzer Straße entweder komplett auf 2020 verschoben, oder der Bau der Gehwege im nächsten Jahr nachgeholt wird - dann müsste die Trasse wohl aber erneut halbseitig gesperrt werden. Müller dazu: "Die Leute werden sagen, wir sind verrückt." Der Stadt seien in der Frage aber die Hände gebunden.

Kleiner Trost für Kraftfahrer: Die bereits angekündigte abschnittsweise Sperrung der Rudolf-Breitscheid-Straße in Aue ist nach Angaben der Stadtverwaltung vorerst vom Tisch. Der Zweckverband Abwasser Schlematal habe das Verlegen eines neuen Mischwasserkanals auf die Folgejahre verschoben, heißt es. (mit ike)

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