Schneeberger Kulturzentrum wird aufgemöbelt

Schönheitskur für die "Goldne Sonne" in der Bergstadt - Investition kostet rund 120.000 Euro

Schneeberg.

Im Großen Saal des Kulturzentrums "Goldne Sonne" in Schneeberg laufen aktuell Renovierungsarbeiten. "Wir hatten eigentlich vor, im März lediglich die Empore in Angriff zu nehmen und im Mai dann den Rest vom Saal", sagt der Geschäftsführer Peter Stimpel. "Doch wegen der Absage der Veranstaltungen haben wir uns gesagt, wir nutzen die Zeit und schieben beide Maßnahmen zusammen." Neben Malerarbeiten werden auch die Leuchten erneuert. "Wir haben Lampen ausgesucht, die von der Lichtintensität deutlich höher sind. So haben wir bei Messen oder Ausstellungen ordentlich Licht zur Verfügung. Durch das Umstellen auf LED werden zudem die Kosten reduziert", so Stimpel.

Im Bühnenbereich wurden links und rechts die Boxen entfernt, und die Bergmänner bekommen eine neue Halterung. Ebenso in den Fokus rückt die Saal-Decke. Mit einem großen Hubsteiger will man sich in luftige Höhe begeben, um das Holz zu pflegen, an dem seit 25 Jahren nichts gemacht wurde. Neben dem optischen Teil hat Stimpel auch noch einen technischen Part auf dem Tisch - das Thema Lüftung. Er sagt: "Wir haben seit vergangenem Jahr eine Untersuchung laufen zum gesamten Belüftungssystem, das mit Frischluft von außen arbeitet. Die ,Goldne Sonne' hat ein sehr großzügig dimensioniertes Belüftungssystem, aber keine Steuerung." Eine solche soll jetzt eingebaut werde, um in der Lage zu sein, zielgerichteter zu belüften. Kosten für die Bauarbeiten insgesamt: rund 120.000 Euro.

Bereits seit 2016 wird in der "Sonne" schrittweise investiert. Zunächst war das Treppenhaus dran, später das Glasdach. Vergangenes Jahr war dann der kleine Saal umgestaltet worden; dabei wurde auch eine behindertengerechte Toilette eingebaut. (wend)

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.