Start für Nordic Park nicht vor 2020

Carlsfelder müssen sich bei Projekt noch gedulden

Eibenstock.

Der Startschuss für die Umsetzung des Projekts Nordic Park in Carlsfeld wird nicht vor 2020 fallen. Davon geht Eibenstocks Bürgermeister Uwe Staab (CDU) aus. Zur jüngsten Stadtratssitzung begründete er das unter anderem damit, dass es noch immer Probleme mit der wasserschutzrechtlichen Genehmigung gebe.

Dennoch ist auch 2019 Bewegung in dem Projekt. Denn um für den Nordic Park Platz zu schaffen, muss das alte Glaswerk weichen. Dafür hat die Stadt über ein EU-Programm 2,28 Millionen Euro Fördermittel bewilligt bekommen. Insgesamt betragen die Kosten für die Beseitigung der Industriebrache und der Altlasten im Boden 2,8 Millionen Euro. Für den Abbruch von Fabrik und altem Wohngebäude gibt es einen Bescheid über 240.000 Euro, deutlich teurer wird die Altlastenbeseitigung, dafür gibt es den Förderbescheid über 2,54 Millionen Euro. In dem Carlsfelder Glaswerk wurde über 140 Jahre produziert. Als Altlast werden Rückstände von der Herstellung des Gases vermutet, das für die Glasproduktion gebraucht wurde. Die geplanten neuen touristischen Anlagen in Carlsfeld sollen so ausgelegt sein, dass sie sommers wie winters genutzt werden können. (ike)

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