Straßenbau fordert Firmen und Anlieger stark

Mehrere Partner müssen 2021/2022 bei Großprojekt in Pöhla zusammenwirken

Pöhla.

Die Paul-Schneider-Straße in der zu Schwarzenberg gehörenden Ortschaft Pöhla soll in den Jahren 2021 und 2022 grundhaft ausgebaut werden. Das Vorhaben auf einer Länge von 720 Metern wird Ausführende und Anwohner gleichermaßen fordern - wegen der komplizierten baulichen und verkehrstechnischen Gegebenheiten. Aufgrund der geringen Straßenbreite und der beengten Platzverhältnisse - so stehen links und rechts Stützmauern - soll es ein mit allen erforderlichen Versorgungsträgern koordiniertes Projekt geben. Daher beschlossen die Stadträte am Montagabend, dass die Stadtverwaltung dazu eine Vereinbarung mit dem Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge und den Stadtwerken abschließt.

Auf die Weise soll unter anderem die gemeinsame öffentliche Ausschreibung der Bauleistungen geregelt werden, ebenso die anteilige Finanzierung der allgemein anfallenden Kosten, zum Beispiel für die Baustelleneinrichtung. Als Bauherrin fungiert die Stadt, die Vergabe der Leistungen erfolgt losweise. Die Entwurfsplanung mit geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 1,8 Millionen Euro brutto wurde durch ein Auer Ingenieurbüro erarbeitet und von den Stadträten bereits im Juli dieses Jahres beschlossen.

Dringend sanierungsbedürftig - so beschreiben Anlieger, Nutzer und längst auch das Bauamt der Stadt den Zustand der Paul-Schneider-Straße. Trotzdem war sie vor einiger Zeit während einer baubedingten Sperrung der Ortsdurchfahrt sogar mal inoffizielle Umleitung. Schon lange ist die Straße in schlechtem baulichen Zustand. Bedarf besteht aber auch zum Erneuern der in der Straße liegenden Ver- und Entsorgungsstränge. Darum sollen Trinkwasser- und Abwasserleitungen neu verlegt werden, ebenso Leitungen des städtischen Breitbandprojekts und der Telekom. Geplant ist außerdem, die Freileitungen zu entfernen und für die Stromversorgung der Anlieger und der Straßenbeleuchtung dann Erdkabel zu nutzen.

Die Fahrbahn soll künftig mindestens 3,5 Meter breit und mit Borden eingefasst sein. Zu den Grundstücken, Stützmauern und Bebauungen bergseitig wird ein ungefähr 0,5 Meter breiter Pflasterstreifen angeordnet. Talseitig ist ein gepflasterter, überfahrbarer Streifen geplant, zwischen 0,7 und 1,5 Meter breit.

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