VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE : Schneechaos vermiest Kreis die Blitzer-Bilanz

Salz- und Schlitten-Industrie als Verursacher vermutet - Erzgebirgsbahn so pünktlich wie nie

Ein geteiltes Echo hat in dieser Woche der Wintereinbruch hervorgerufen. Während die Erzgebirgsbahn die Schneemassen begrüßte und für einen verspätungsfreien Fahrplan nutzte - der Verkehr auf der Schiene war zwischenzeitlich komplett eingestellt worden -, gab es heftige Kritik aus dem Landratsamt.

Schneematsch auf der Blitzer-Linse hat der Bußgeldstelle des Kreises in den vergangenen Tagen nämlich ordentlich die Bilanz vermasselt. Dank Klimaerwärmung und steigender Temperaturen war in diesem Winter mit schneefreien Straßen zum Rasen, ergo steigenden Blitzer-Einnahmen gerechnet worden. Das nun entgangene Geld wolle man von der Salz- und Schlitten-Industrie einfordern, die hinter der konzertierten Neuschnee-Aktion vermutet wird, ist aus ganz, ganz sicherer Quelle zu hören.

Zustimmung für den Wetterumschwung gab es hingegen wiederum von der Straßenbehörde. Nachdem diese Woche ein doppeltes Ortseingangsschild im Zwönitzer Ortsteil Dorfchemnitz für Rätselraten bei Autofahrern sorgte, ist das Verkehrszeichen nun erst mal eingeschneit worden. So einfach können Probleme verschwinden.

Auf eine ähnliche Lösung hofft man sicher auch im Auer Rathaus, pardon im Aue-Bad Schlemaer Rathaus, was den Streit um die Fusion angeht. Denn vor allem in dem Kurort wird die Kommunalhochzeit von einigen Bürgern weiter kritisch beäugt. Dank des Wintereinbruchs ist man nun zumindest kurzzeitig aus den Schlagzeilen.

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