VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE: Wie die Erzgebirger einen üblen Erreger austricksen

Über das Coronavirus wird in der Region derzeit heiß diskutiert. Kalt lässt hingegen viele Leute ein Heilkraut.

Alarmierende Zahlen aus dem Erzgebirge: Die Region droht, im deutschlandweiten Vergleich zurückzufallen. Wie jetzt bekannt wurde, ist die Anzahl der Cannabis-Nutzer im bundesweiten Schnitt nämlich deutlich zu gering! Während sich andernorts gern mit dem Hanfkraut chronische Leiden und Co. gelindert werden, wagt sich in der Region bisher kaum einer mit Rezept in die Apotheke. Warum das so ist, dazu gibt es unterschiedliche Angaben.

Kein Kraut gewachsen scheint auch gegen das neuartige Coronavirus, das Trump, Brexit und Klimawandel längst den Rang als Aufreger der Woche abgelaufen hat. Während es inzwischen auch in Deutschland erste Fälle mit Infizierten gibt und die Sorge wächst, kann die Region hier - anders als beim Hanf-Konsum - mit besonderem Einsatz punkten. So lassen manche Firmenchefs ihre Mitarbeiter nach einer China-Reise jetzt vorsorglich zuhause. Gut so!

Das würde sich so mancher stressgeplagter Erzgebirger auch bei anderen üblen Erregern wünschen, die jedes Jahr aufs Neue durchs Land schwappen.

Wie absolut verlässliche Zahlen des Statistischen Abflugamtes belegen, ist die Nachfrage nach Flugtickets ins Reich der Mitte indes offenbar gestiegen. Gemunkelt wird, das einige Fluggäste kurz nach China reisen, nur um dann am Flughafen wieder kehrt zu machen. Zuhause warte dann eine Auszeit auf dem Sofa. Experten raten davon aber ab. Das sei - Stichwort Hanf - keine wirklich berauschende Idee.


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