Warum sich ein Eibenstocker zur Begrüßung häufiger das "Glück auf" wünscht

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Der Gruß der Bergleute hat eine besondere Bedeutung in der Region. Bürgermeister und Pressesprecher benutzen ihn als offizielle Grußformel. Das genügt nicht, findet Thomas Maixner.

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22 Kommentare
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  • 0
    2
    nordlicht
    22.04.2021

    Warum soll eine Frau im Erzgebirge, wo der Bergbau stattfand, nicht auch mit "Glückauf" die Nachbarn und Bekannte grüßen?
    In meiner Familie wurde sich auch so begrüßt, wenn man von der Arbeit nach Hause kam.
    @440214: Ihre Aussage vergleiche ich mit: "Frauen gehören an den Herd"!

    Aber, jeder wie er es für richtig hält.

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    440214
    22.04.2021

    Grußformen ändern sich. Ich halte nichts von verordneten Grußformen.
    Wird es, wie im Erzgebirgskrimi inflationär, an unpassender Stelle und von Leuten genutzt, die nicht aus der Gegend stammen und/oder auch nicht erzgebirgisch reden, wirkt es gekaspert.
    Unser Glückauf - welches nach meiner Information zusammengeschrieben wird - der Bergmannsgruß, wird ja seid dieser Zeit bis heute im Erzgebirge vor allem unter Männern gebraucht und eher zu Freunden, Kollegen und nahestehenden Personen. Mir persönlich gefällt der Glückauf-Gruß von einer Frau zugerufen nicht. Auch grüße ich Frauen nicht mit Glückauf. (ich höre schon die entsetzten Aufschreie, ...) Ansonsten höre ich hier gerne ein "Glückauf", denn es zeigt Verbundenheit mit der erzgebirgischen Tradition und Heimat. Letztlich wird sich eh das durchsetzten was der Zeitgeist mit sich bringt.