Bundeswehr investiert 45 Millionen Euro in Erzgebirgskaserne Marienberg

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Armee will auch Panzerfahrstrecken erweitern und drei Schießbahnen auf Übungsplätzen neu bauen.

Marienberg.

Die Bundeswehr will bis 2028 rund 45 Millionen Euro in die Erzgebirgskaserne in Marienberg investieren. Die Sanierung der Küche und der Neubau einer Tankanlage hätten schon begonnen, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung. Darüber hinaus sind unter anderem ein Lehrsaalgebäude geplant, zwei Neubauten für Unterkünfte der Soldaten, eine Simulator- und Ausbildungshalle sowie ein neues Munitionslager. Zudem würden Panzerfahrstrecken erweitert und drei Schießbahnen auf Übungsplätzen neu gebaut.

Marienberg ist seit weit mehr als 200 Jahren Garnisonsstadt. Einst waren dort die Königlich-Sächsische Infanterie und Kavallerie stationiert. Im 20. Jahrhundert wurde die Kaserne von der Wehrmacht und später von der Nationalen Volksarmee der DDR genutzt. Seit 1990 gehört sie zur Bundeswehr. In der Erzgebirgskaserne ist das Panzergrenadierbataillon 371 - auch «Marienberger Jäger» genannt - stationiert. (dpa)