Farbenfrohes Wunder lebt genügsam

Gartenmeisterschaft: In Marienberg leuchten Blüten um die Wette. Viel Dünger brauchen sie nicht, im Moment aber ziemlich viel Wasser.

Marienberg.

Die Blüten der Wunderblume in Rita Zanders Garten in Marienberg schimmern gelb, orange, rot und tief violett. Sie blühen morgens und abends, wenn es hell ist, die Sonne aber nicht direkt darauf scheint. Irgendwann nachts schließen sie sich. Wann das genau passiert, weiß Rita Zander nicht zu sagen.

Am nächsten Tag beginnt alles von Neuem: Sobald die Sonne intensiver wird, nehmen die Blüten wieder ihre trompetenähnlich anmutende Form an. Die Marienbergerin bewirbt sich nun mit ihren Wunderblumen bei der Gartenmeisterschaft der "Freien Presse" und der Raiffeisen Handelsgenossenschaft Erzgebirge (RHG).

Um die Pflanzen zu vermehren, gibt es zwei Möglichkeiten, und Rita Zander nutzt sie beide. Auf der einen Seite produzieren die Blüten etwa erbsengroße Samen. Diese steckt Rita Zander im Mai in Blumentöpfe. "Vor der Aussaat müssen sie über Nacht in lauwarmem Wasser einweichen", erklärt die Gartenfreundin. Eine Folie zur Abdeckung schafft ein Gewächshausklima. Sobald sich die ersten zwei, drei Blätter zeigen, werden die Pflanzen pikiert und in größere Töpfe ausgebracht. Haben sie sich entwickelt, bringt Rita Zander die Wunderblumen ins Freie. Einige verbleiben dabei in ihren Töpfen, andere werden direkt in die Freilanderde umgepflanzt. Die Samen können zwei Jahre lang in Papiertüten auf die Aussaat warten.

Die zweite Variante der Vermehrung besteht im Aus- und Eingraben der Wurzeln. Sie überwintern im Keller. Das funktioniert aber nur mit den Wurzeln, die sich ohne Topf im Freien ausbreiten können. Sie sind größer als jene aus den Töpfen.

Vor stärkerem Wind müssen die Wunderblumen mittels Anbinden geschützt werden. Dünger brauchen die Pflanzen nur wenig. Allerdings versieht die Marienbergerin die Pflanzen anfangs mit ein wenig Tomatendünger. Bleibt es länger trocken, dann ist viel Wasser notwendig, um das Wachstum und die Blüte der Pflanzen zu garantieren.


Einfach anrufen!

Anmeldungen nimmt die "Freie Presse" in Marienberg, Töpferstraße 17 (Telefonnummer 03735 916513345 und per E-Mail unter der Adresse red.marienberg@freiepresse.de) sowie in Zschopau, Ludwig-Würkert-Straße 2 (Telefonnummer 03725 348413644 und per E-Mail unter red.zschopau@freiepresse.de) entgegen. Anmeldeschluss ist am 13. September dieses Jahres (Es gilt das Datum des Poststempels).

Die Teilnehmer der Gartenmeisterschaft erklären sich mit ihrer Anmeldung einverstanden, dass ihre Zusendungen kostenfrei veröffentlicht werden. Das gilt auch für Online-Publikationen. Bilder müssen Namen und Anschrift des Fotografen tragen und frei von Rechten Dritter sein.

Bei einer Prämierung dürfen Daten und Bilder an den Sponsor RHG Erzgebirge weitergegeben werden. Die Teilnehmerdaten werden mit Name, Anschrift, Datum und Gewinnspielbezeichnung ausschließlich zum Zweck der Ziehung der Gewinner dieses Gewinnspiels erhoben und gespeichert.

Nach der Ziehung und Benachrichtigung der Gewinner werden sämtliche Teilnehmerdaten gelöscht. Ausgenommen sind die Daten der Leser, deren Fotos veröffentlicht wurden. Diese müssen für die Dauer der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert bleiben. Eine Weitergabe an Dritte zu anderen Zwecken ist ausgeschlossen.

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