Firmen buhlen um zukünftige Lehrlinge

Großen Zuspruch fand die Ausbildungsmesse der Freien Schule "Erzgebirgsblick" in Gelenau. Das Interesse von Ausbildungsbetrieben wie auch von Schülern war groß.

Gelenau.

Wie sehr sich die Gewichtung in den vergangenen Jahren verschoben hat, wurde am Freitag bei der Ausbildungsmesse der Freien Schule "Erzgebirgsblick" in Gelenau deutlich: Nicht die Schüler müssen um Ausbildungsplätze ringen. Vielmehr buhlen Unternehmen um künftige Lehrlinge. Die Schule hat seit zwölf Jahren keine Ausbildungsmesse mehr veranstaltet - nun haben die sich präsentierenden Unternehmen das Angebot mit Wohlwollen angenommen.

"Wir haben die Ausbildungsmesse lange nicht mehr in unserem Haus veranstaltet, wollen unseren Schülern aber jetzt wieder die Gelegenheit geben, sich über die verschiedenen Berufe zu informieren", sagte Gundula Conrad. Die pädagogische Leiterin der Freien Schule "Erzgebirgsblick" hatte auch keine Probleme, Betriebe für die Messe zu finden. Ganz im Gegenteil: "Wir haben die Firmen angeschrieben und es kamen positive Rückmeldungen. Beschränkt haben wir uns auf Firmen aus dem Ort und der Region." Mit dem Zuspruch durch Schüler und Eltern und den Einschätzungen der Anbieter war Conrad zufrieden.

Für André Dwinger war die Ausbildungsmesse am Wohnort und zudem in der Schule seines Sohns Hennes "einfach ideal". "Hennes ist jetzt 13 Jahre alt, er muss sich also langsam darüber klar werden, in welche Richtung es in Sachen Ausbildung gehen soll. Hier bekommt er einen guten Überblick über verschiedene Berufe", so der Gelenauer zu der Veranstaltung.

"Wir bilden jedes Jahr zwei bis drei neue Azubis aus, darum sind wir auf solchen Messen vertreten", erzählte Ute Schindler von der Gelenauer Firma Metallbau Schindler. Auch die Gelenauer Maschinenbau AG war vertreten, eine Selbstverständlichkeit für Kay Morgenstern, Ausbilder und Fertigungsleiter des Unternehmens: "Wir haben unter unseren 120 Angestellten insgesamt zwölf Auszubildende und sind auch weiterhin an jungen Leuten aus der Region interessiert", so Morgenstern.

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