Gemeinde nutzt Pauschale für Haushaltsausgleich

Frei verfügbare 70.000 Euro vom Freistaat werden in Großrückerswalde für mehrere Projekte verwendet

Großrückerswalde.

Die pauschale Zuweisung vom Freistaat wird in diesem Jahr in Großrückerswalde genutzt, um den Haushalt auszugleichen. Das haben die Gemeinderäte am Dienstagabend mehrheitlich bei drei Gegenstimmen und einer Enthaltung entschieden. Sachsen stellt den Kommunen von 2018 bis 2020 jeweils bis zu 70.000 Euro zur freien Verfügung, um den ländlichen Raum zu stärken. Die Summe sei in diesem Jahr im Haushalt eingestellt und quer verteilt, erklärt Kämmerer Heiko Lutter. "Mit den 70.000 Euro konnte einiges getan werden." So sei das Geld unter anderem für ein neues Salzsilo, die Gebäudeunterhaltung und zur Deckung der gestiegenen Winterdienstkosten verwendet worden. Jens-Uwe Albrecht, Fraktionschef von "Pro Großrückerswalde", gehörte zu den Räten, die gegen den Beschluss stimmten. Im Beschluss hätte ein Projekt untersetzt werden sollen. Die Pauschale sei nicht für den Haushaltsausgleich gedacht. (rickh)

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