Gemeinde will Feuerlöschteich biologisch sanieren lassen

Das Gewässer in Schindelbach befindet sich in einem desolaten Zustand. Das soll sich ändern. Sorgen bereiten allerdings die Kosten. Ein neues Verfahren könnte Abhilfe schaffen.

Großrückerswalde.

Brandschutz spielt in den Kommunen eine wichtige Rolle. Das Thema bewegt auch die Bürger in Großrückerswalde und seinen Ortsteilen. Das haben zwei Anfragen aus der Bevölkerung zur Einwohnerversammlung der Gemeinderatsfraktion "Pro Großrückerswalde" in der vergangenen Woche vor Augen gehalten. Einen Feuerlöschteich will die Kommune nun auf Vordermann bringen.

Zur jüngsten Gemeinderatssitzung reichte die Freie Wählervereinigung "Pro Großrückerswalde" den Antrag ein, den Löschteich im Ortsteil Schindelbach sanieren zu lassen. Den Beschlussvorschlag trugen die Mitglieder des Gremiums einstimmig mit. Bauamtsleiter Thomas Hermann erläuterte, dass sich der Technische Ausschuss bereits zuvor mit dem Thema beschäftigt habe. Denn: Der Feuerlöschteich befinde sich in einem desolaten Zustand. Handlungsbedarf bestehe insbesondere wegen des vielen Teichschlamms, der sich über die Jahre angesammelt hat. Und genau der bereitet Probleme.

Die Kosten für eine Löschteichsanierung "schießen ins Unermessliche", betonte Thomas Hermann. Auch, weil die Entsorgung der Rückstände immer teurer wird. Allerdings könnte ein neues Verfahren Abhilfe schaffen.

In der Regel wird Teichschlamm ausgebaggert. Der Großrückerswalder Bauamtsleiter spricht von einer neuen, alternativen Variante. Dabei wird ein biologisches Mittel eingesetzt, das die Ablagerungen auf natürliche Weise abbaut. So könne bis zu 80 Prozent des Schlamms beseitigt werden, erklärte der Bauamtsleiter. Und: Die Kosten würden sich auf ein Zwanzigstel der sonst anfallenden Ausgaben reduzieren, ergänzte Thomas Hermann.

Wie teuer das Projekt nun genau wird, steht noch nicht fest. Die Kosten sollen nun ermittelt werden. Anschließend wird über das Thema erneut im Gemeinderat beraten. Zu einem möglichen Baustart wurde während der jüngsten Sitzung der Volksvertreter noch nichts gesagt.

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