Grießbacher Bauland vor letzter Hürde

Fläche gehört noch zum Landschaftsschutzgebiet

Drebach.

Obwohl die Investruine in Grießbach längst verschwunden ist, können die Bagger für das dort geplante Wohngebiet "Waldblick" noch nicht anrollen. Wo sich einst ein riesiger Betonbau befand, der zu DDR-Zeiten als Wohnheim gebaut, aber nie genutzt wurde, sollen sich bald vor allem junge Familien wohlfühlen. "Geplant sind 13 Grundstücke mit Größen von 550 bis 1000 Quadratmetern", erklärt Thomas Berger von der Gemeindeverwaltung, die vier Vorvereinbarungen geschlossen hat und sich mit drei weiteren Interessenten in Gesprächen befindet. Doch noch müssen sich diese gedulden, da für das Projekt im Drebacher Ortsteil Grießbach noch eine letzte Hürde zu meistern ist.

"Wir können den Bebauungsplan als Satzung noch nicht beschließen, da die Ausgliederung aus dem Landschaftsschutzgebiet noch nicht erfolgt ist", erklärte Berger in dieser Woche während der Gemeinderatssitzung. Die Kommune selbst habe keinen Einfluss auf das Verfahren, weil es in die Zuständigkeit des Landratsamtes fällt. Die Behörde habe aber signalisiert, dass der Schritt noch im Oktober erfolgen soll. Das Ziel lautet Berger zufolge daher, im November den Bebauungsplan zu beschließen. Die dafür nötige Abwägung von Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange hat der Gemeinderat jetzt zum zweiten Mal vorgenommen. "Das war nötig geworden, weil der erste Planentwurf mit zwei Erschließungsstraßen noch einmal geändert wurde", erklärt der Verantwortliche für Hoch- und Tiefbau. Eine Formalie, nach der nun nur noch der Verwaltungsakt im Landratsamt aussteht. (anr)

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