Hammermühle wird nicht mehr von TU genutzt

Zukunft des zuletzt als Labor genutzten Gebäudes am Lautenbach zwischen den Talsperren ungewiss

Lengefeld.

Die Zukunft der Hammermühle am Lautenbach zwischen den beiden Talsperren Neunzehnhain I und Neunzehnhain II ist ungewiss. Das geht aus der Antwort von Bürgermeister Ingolf Wappler (CDU) auf eine mündliche Anfrage des Stadtrats Rainer Süß (AfD) in der jüngsten Sitzung des Gremiums von Pockau-Lengefeld hervor.

Es würden Gerüchte kursieren, dass die Technische Universität Dresden, als Eigentümerin und ehemalige Betreiberin eines Labors in dem Gebäude, nach Ende der Nutzung die Hammermühle abreißen wolle, so Süß. Von Bürgermeister Ingolf Wappler wollte er deshalb wissen, ob diese Gerüchte wahr seien. Wappler bestätigte dem AfD-Stadtrat, dass die TU Dresden das Gebäude nicht länger als Labor betreiben will. Er habe mit den Verantwortlichen in Dresden gesprochen, dort sei ihm mitgeteilt worden, dass die TU sich zurückziehe. Allerdings sei unklar, ob die Hammermühle deshalb abgerissen werden soll. "Ich persönlich fände das sehr schade", so Wappler.

Die Hammermühle wurde bis 1955 als Brettmühle betrieben. Anfang der 1960er-Jahre wurde ein hydrobiologisches Labor des zoologischen Institutes der Universität Leipzig eingerichtet. Zuletzt ist das Gebäude als ökologische Station der Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften der TU Dresden genutzt worden. (jwen)

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