Hirschkuh in Steinbach von Wolf gerissen

Pächtergemeinschaft kritisiert fehlende DNA-Untersuchung

Steinbach.

Wie jetzt bekannt wurde, hat es im Erzgebirgskreis einen weiteren Wolfsriss gegeben. Am 5. Mai wurde am Rande der Ortschaft Steinbach bei Jöhstadt der Kadaver einer trächtigen Hirsch- kuh gefunden. Das berichtet die Jagdpächtergemeinschaft Steinbach.

Die Wolfsbeauftragte des Erzgebirgskreises hat den Vorfall auf Anfrage der "Freien Presse" inzwischen bestätigt. Die Pächtergemeinschaft kritisiert, dass es keine DNA-Untersuchung gegeben habe. Damit hätte man die Wölfe einem Rudel zuordnen können und müsse nicht herumrätseln, ob sie nur durchziehen oder dauerhaft in der in der Nähe leben.

Christoph Ulrich

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Als möglicher Verursacher wird ein Rudel aus dem Raum Vysluni in Tschechien angenommen. Einen halben Kilometer von Fundort entfernt war am 28. April bereits ein einjähriges Rotwildkalb gerissen worden. Am 13. April hatten Wölfe eine Schafsherde bei Oberwiesenthal angegriffen. Fünf der Nutztiere sind tot.

Bei einem Stück Rotwild, dessen Kadaver am 5. April bei Johanngeorgenstadt gefunden wurde, gilt der Wolfs als Verdächtiger. Es hat je- doch keine Begutachtung stattgefunden. (mu)

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