Hochwasser: Liste ist fast abgearbeitet

Von den im Jahr 2013 entstandenen Schäden ist nicht mehr viel zu sehen. Abschließend wird nun noch ein Kanal erneuert.

Wernsdorf.

Zahlreiche Maßnahmen zur Beseitigung der im Juni 2013 entstandenen Hochwasserschäden sind in den vergangenen Jahren in Pockau-Lengefeld umgesetzt worden. Gesamtausgaben: etwa 6,4 Millionen Euro. Inzwischen neigen sich die Arbeiten dem Ende entgegen. In Wernsdorf wird noch in Hinblick auf die Schadensbeseitigung eine letzte Maßnahme realisiert.

An der Straße "Am Dorfteich" werde der Kanal ersetzt und somit die Entwässerung erneuert, erklärte Bürgermeister Ingolf Wappler auf Nachfrage. Im Jahr 2013 waren in Wernsdorf viele Keller überflutet worden, weil die vorhandene Infrastruktur die Wassermassen nicht aufnehmen konnte. So erklärte Ortsvorsteher Lothar Eichler erst kürzlich gegenüber "Freie Presse", dass die Arbeiten für Wernsdorf entsprechend wichtig sind. Sie sollen zügig ausgeführt werden. Damit dies möglich ist, war im Stadtrat bereits im März die Vergabe an ein Unternehmen aus Großrückerswalde beschlossen worden. Kosten: rund 396.000 Euro. Die Kostenberechnung hatte bei 363.000 Euro gelegen. Jedoch brachte die Ausschreibung etwa aufgrund der guten Auslastung der Baubetriebe kein solches Angebot mit sich. Die Stadt nutzt zusätzliche Fördermittel.


35 Punkte auf der Liste zur Schadensbeseitigung konnten bereits abgearbeitet werden. Ein großer Teil der Investitionen floss nach Lippersdorf. Dort wurden 2,4 Millionen Euro verbaut, in Forchheim waren es rund 1,7 Millionen Euro. In den anderen Stadtteilen wurden für etwa 2 Millionen Euro die Schäden von 2013 beseitigt. So ließ die Stadt diverse Straßen instandsetzen. Brücken wurden auf Vordermann gebracht, Gewässerläufe wiederhergestellt. Auch Durchlässe, eine Stützmauer, ein Feuerlöschteich und ein Sportplatz profitierten.

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