Holzkunst und Bergaufzug locken Hunderte Besucher nach Olbernhau

Zum Hütten- und Bergaufzug im Rahmen des Olbernhauer Weihnachtsmarktes sind am frühen Samstagabend rund 160 Mitwirkende durch die Straßen der Stadt gezogen. Hunderte Einheimische und Gäste verfolgten das Geschehen. Neben Berg- und Hüttenknappschaften aus Olbernhau, Seiffen, Marienberg und Zschopenthal gehörten der Parade auch lebendige Weihnachtsfiguren sowie die drei Olbernhauer Symbolfiguren Nussknacker, Pfefferkuchenfrau und Reiterlein an. Im Anschluss an den Umzug fand im Rittergut ein Konzert statt, das vom Musikkorps der Stadt Olbernhau sowie dem Bergmännischen Musikverein Ehrenfriedersdorf gestaltet wurde. Ebenfalls am Samstag zeigte Kettensägenschnitzer Markus Baumgart in der Olbernhauer Innenstadt sein Können. Direkt neben der Goethe-Grundschule ließ er aus einem Eichenstamm einen Nussknacker entstehen. Reichlich sechs Stunden benötigte der 41-Jährige, um die Form mit insgesamt sieben Motorkettensägen aus dem rund 800 Kilogramm schweren Stamm herauszuarbeiten. Der Nussknacker gesellt sich zu einer hölzernen Pfefferkuchenfrau, die der aus Olbernhau stammende Künstler im vergangenen Jahr geschaffen hatte. Beide sind ganzjährig zu sehen. Die Idee, die Olbernhauer Figuren in dieser Form schnitzen zu lassen, wurde von der Innenstadtinitiative entwickelt. Die Händler der Innenstadt wollen ihren Kunden, nachdem der Weihnachtsmarkt seit 2016 nur noch im Rittergut stattfindet, mehr als offene Geschäfte bieten. (faso)

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