Hotelier aus dem Erzgebirge: Biker-Fahrverbot wäre Todesstoß für Tourismusbranche

Kein Verständnis für die vom Bundesrat geforderten Fahrverbote für Biker an Sonn- und Feiertagen zeigen neben den Motorradfahrern auch Gastronomen und Hoteliers im Erzgebirge.

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16Kommentare
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  • 2
    3
    ralf66
    18.07.2020

    @Gebirger, jetzt würde ich gerne einmal wissen, was an den heutigen Bikes für Hobby steckt, ich kann nur ein Hobby erkennen, die PS lautstark auf die Straße zu bringen wie auf einer Rennstrecke!
    Wenige Biker geben das zu, obwohl es die Tatsache ist.
    Erleben kann man das in jedem Fall jeden Tag auf der Straße auch wenn Sie das abstreiten hilft das wenig, ich kenne solche Biker, die leugnen das gar nicht mehr ab.
    Ihr seid keine Sonntagsfahrer mit ordentlicher Disziplin, dass sind eventuell Harley-Fahrer oder Oldtimer-Fahrer, wer eine PS starke Rennmaschine fährt will das auch ausreizen, den Sound der Rennstrecke, die PS auf die Landstraße bringen!

  • 6
    4
    Freddy1963
    17.07.2020

    Aber Fußball zum Sonntag um 14.O0 Uhr ist erlaubt. Und dies mitten im Ort, noch unterstützt unterstützt durch lautstarke Beschallung vor Spielbeginn

  • 5
    10
    Einspruch
    17.07.2020

    Dann sollte man auch vermeidbaren Kinderlärm während der Ruhezeiten verbieten.
    der ist nerviger, weil täglich, auch Sonn- und Feiertags, zumindest bei uns. So ein Motorengeräusch ist dagegen wie Musik.

  • 15
    1
    Gebirger
    17.07.2020

    Wenn sich ein Biker nicht an die Gesetze hält, kann man nicht alle anderen dafür bestrafen. Wenn ein Auto zu laut ist, kann ich nicht die Straße für alle anderen Autos sperren. Wenn einer im Ort kriminell ist, kann ich nicht das ganze Dorf ensperren.

  • 5
    3
    Iuris111
    17.07.2020

    Wann und wo ist eigentlich die nächste Demo?

  • 8
    9
    Mrhbit
    17.07.2020

    @GrauerWolf
    Wohl eher "Ausredenbär"/"Zerstreubär". Das ist scheinbar gerenell in Mode, Themen erstmal mit was völlig anderem zu vergleich um die Wichtigkeit zu relativieren.
    Ändern tut das nichts, 92DB sind eben laut. Liegt zwischen Bohrmaschine und Kreissäge und ist somit Sonntags nicht erlaubt (wo andere Menschen sind).

    @Gebirger
    JA, die Welt ist schlecht!
    Probleme löst man im kleinen und fängt eben mit dem 1. an. Die Leute/Gegenden die viel Probleme mit solchem Lärm haben, wohnen nicht am Sachsenring.

  • 19
    8
    Gebirger
    17.07.2020

    Was haben die Politiker nur für Sorgen. Gibt es in Deutschland nicht wichtigere Probleme zu lösen? Will man dem Steuerzahler echt am Wochenende das Motorrad fahren verbieten? Der Freistaat Sachsen hat meines Wissens nach 1,5 Millionen Euro Fördermittel in die Rennstrecke am Sachsenring gesteckt. Das wären rein rechnerisch bei 4,5 Millionen zugelassenen Bikes in Deutschland 33 Cent Steuern pro Bikebesitzer. Fördermittel für Motorenlärm? Und dann dem Biker am Wochenende das Fahren verbieten wollen? Komisch.
    Hat dieses Land keine anderen Probleme? Lärmpegel und Geschwindigkeit kontrollieren, hart bestrafen, Problem gelöst.
    Nicht 95 Prozent vernünftigen Bikern ihr Hobby nehmen.
    Die Politiker sollten mal die Augen für die wahren Probleme öffnen. Beispielsweise bauen im Kongo teilweise minderjährige Menschen Kobalterz für unsere Handys und Autoakkus unter slavenhalterischen Bedingungen ab, damit wir mit Atomstrom aus Frankreich und Kohlestrom aus Tschechien und Polen unsere ach so sauberen E-Autos betreiben können, die wir abends alle gleichzeitig in unseren Garagen oder, an den von Ladestationen gefluteten Parkplätzen für den nächsten Tag laden. Nachts mit Solarstrom und tagsüber bei Flaute mit Windkraft. Und die paar Lamazüchter in der Atacamawüste in Chile sollen da gleich mal ganz abhauen, denn dort beziehen wir ja schliesslich unser Lithium für die Akkus her und zerstören deren Lebensgrundlage durch Absenkung des Grundwasserspiegels. Von der Entsorgungsstrategie der Altakkus und deren Gefährlichkeit ganz zu schweigen. Und hoffentlich gibt es dann auch bald flüsterleise Elektromotorräder zu kaufen, damit die Biker am Wochenende wieder raus dürfen.
    Dann gibt es auch bald die vielen leisen Elektro-LKW, die dann unsere Kälbchen und Schweinchen aus den Bioställen in unsere artgerecht schlachtenden Fleischwerke karren, wo Menschen unter teils menschenunwürdigen Arbeits- und Wohnbedingungen die leckeren, billigen Steaks zaubern, die wir dann am Wochenende auf unseren Solarstromgrills braten.
    Wenn wir dann im Sommer alle an die Ostsee in den Urlaub fahren, treffen wir uns zwischendurch an der Raststätte Finowfurth zum 2- tägigen gemeinsamen E-Auto aufladen, falls der Rastplatz nicht schon zugestellt ist von den vielen LKW, die bis raus auf den Autobahnstandstreifen parken, weil wir es nicht geschafft haben, neue Parkplätze zu bauen. Und wenn der Urlaub vorbei ist, besuchen wir die Schwiegermutter mit einem Strauß Rosen, welche mit dem Frachtflugzeug schnell noch aus Südafrika eingeflogen wurden. Dann noch ein neues Handy bestellt, welches natürlich sofort per Luftfracht aus China kommt. Und nun geht es auch bald wieder arbeiten. Wir müssen ja von unserem Mindestlohn noch 30.000 Euro zusammensparen, damit die Ehefrau endlich ihren E -Stadtflitzer kaufen kann.
    Lasst euch alle schön veräppeln. Umweltschutz, Klimaschutz und Lärmschutz ja, aber bitte mit Hirn.
    Glück auf.

  • 8
    8
    ralf66
    16.07.2020

    @Grauer Wolf, Sie haben doch mit dem was Kreuzfahrtschiffe an Schweröl verbrennen und Flugzeuge massenhaft an Kerosin ungefiltert verbrennen recht keine Frage, dort muss garantiert etwas passieren.
    Beim Rasen mähen erwähnten Sie den Sonntag, wo bitteschön ist Sonntags oder am Feiertag das Rasen mähen erlaubt was Sie belästigen könnte.
    Rasen mähen wird irgendwann und irgendwo einmal eine Notwendigkeit denke ich wenigstens um nicht überall zu verwildern, es gibt welche die das anders sehen aber im Urwald leben wir nicht und zu einer gewissen Ordnung gehört meiner Ansicht das Rasen mähen schon, ich halte deswegen bei der von Ihnen angemahnten Lautstärke der Rasenmäher diesen Vergleich zum Motorrad für fraglich. Ich lebe auf dem Land und habe es in meiner Nachbarschaft noch nicht erlebt, dass von früh bis abends Rasen gemäht wird, dass verteilt sich auf alle Tage von Montags bis Sonnabends für eine Zeit bis zu einer Stunde beim Motorradlärm sieht das zur Zeit bedeutend anders aus, der verteilt sich nicht mehr nur kurzzeitig über sechs Wochentage, der ist von Sonnabend bis Sonntag ganztägig zu vernehmen und dafür in der Woche eher weniger.
    Sie können auch nicht den LKW- und PKW-Verkehr so darstellen, dass dieser nur ungesund wäre, ohne diesen Verkehr stände die Wirtschaft still, dass einiges vom LKW-Verkehr von der Straße auf die Schiene müsste ist dabei schon richtig.
    Wenn wir den Verkehr nach bloßer Notwendigkeit einteilen müssten, dann überlegen Sie mal genau, ob da der Motorrad-Verkehr überhaupt noch dazugehören würde, ich glaube eher weniger bis nicht. Waren und Güter müssen schon noch transportiert werden, Menschen müssen schon noch zu ihren manchmal nicht nahen Arbeitsplätzen und das bei jedem Wetter, eine gewisse Umweltbelastung werden wir in einer hochindustrialisierten Gesellschaft schon aushalten müssen oder das gesamte Leben, die Arbeit, die Industrie, die Geldwirtschaft muss völlig anders umorganisiert werden, wobei dann viele Annehmlichkeiten völlig tabu wären. Ich glaube es geht beim Motorrad nicht alleine ums Fahrverbot, es geht um den Krach an Sonn- und Feiertagen, ein Cross-Motorrad gehört auf die dafür vorgesehene Rennstrecke und nicht am Sonntag in der Ortschaft auf die Strasse, der Rennlärm der Rennstrecke gehört auch nicht auf die Strasse in dem die Auspuffanlagen der Motorräder so frisiert werden, dass das so klingt auch das Fahrverhalten im allgemeinen und die Bedienung des Gasgriffes beim Motorrad macht viel aus wie laut es ist.

  • 11
    12
    GrauerWolf
    16.07.2020

    Für @ralf66 und @Mrhbit bin ich doch gerne der Erklärbär.

    Warum wenden sich zum Thema Motorrad "einige" Bundesländer an den Bundesrat?

    Es geht darum per Entschließung zu regeln, wie der Verkehr generell leiser und sauberer zu machen ist, denn über den Bundesrat wirken die Länder bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Bundes (sowie in Angelegenheiten der Europäischen Union) mit.
    Soweit klar? Aber warum nimmt man lediglich Motorradfahrer ins Visier?

    Ein 10 Jahre altes Motorrad z.B. ist mit 92 dB bereits leiser wie ein Bosch-Elektrorasenmäher, der mich persönlich mit seinen 94 dB Geräuschkulisse besonders Samstags und Sonntags entsetzlich nerven kann. Ein neues Motorrad darf gar laut Zulassungsverordnung nur einen Wert von 77 dB erreichen.
    Da stellt sich doch automatisch die Frage nach einer demokratischen ausgeglichen und ausbalancierten Verkehrspolitik, respektive Gesetzgebung, besonders mit Blick auf die hier diskutierte Entschließung durch die Länderkammer!

    Stellen wir doch die Frage so:
    Wieviel Menschen werden in den Häfen unseres Landes, in Rostock Warnemünde und Hamburg durch Lärm, Abgase und andere gesundheitsschädigenden Stoffe de facto von Kreuzfahrtschiffen belästigt und in der Gesundheit geschädigt?

    Wieviele Menschen, an Autobahnen und hochfrequentierten Straßen wohnend, werden durch Lärm, Abgase und andere gesundheitsschädigenden Stoffe verursacht durch PKW's und LKW's belästigt und in der Gesundheit geschädigt?

    Da könnten z.B. die an der AB 115 (besser bekannt unter der AVUS) wohnenden Bürger doch gleich ein generelles Fahrverbot vom Gesetzgeber fordern.
    Diese Anwohner sind unmittelbar betroffen und bringen zahlenmäßig mehr Gewicht wie die Erzgebirgler rund um Oberwiesenthal auf die Waage.

    Kreuzfahrtschiffe, Flugzeuge, der Bahnverkehr, LKW's, PKW's und Motorräder gehören untrennbar zu Gesamtverkehrsplanung, Generalverkehrsplanung, Verkehrsentwicklungsplanung und der Verkehrskonzeptentwicklung.
    Zudem machen Motorräder, bei einem Fahrzeugbestand von nur PKW's und Motorrädern (in Summe 52,21Mio.), lediglich einen Anteil von 8,6% aus. (Quelle: Statista)

    Ich hoffe, es sind genug der Kausalitäten erklärt und Denkanstöße geliefert, Teillösungen wie Fahrverbote am Wochenende für Motorräder, wie hier diskutiert, sind unwirksam, diskriminierend gegen eine Minderheit und ganz einfach gesagt,
    schlecht gemachte Verkehrspolitik...
    Gerne doch!

    Meint Ihr Grauer Wolf

  • 6
    9
    ralf66
    16.07.2020

    @Grauer Wolf, es redet auch kein Mensch über den KS-Verbrauch von Motorrädern der durchaus so hoch wie bei einem Klein- oder Mittelklassewagen ist und zum großen Teil nur zum Spaß verbrannt wird, man könnte denken bei der grünen Lobby gibt es einen guten Stamm die dem Motorrad recht aufgeschlossen gegenüber stehen, nur wenige nutzen das Motorrad für die Fahrt zur Arbeit, weil sie damit nicht viel einsparen würden.
    Generell Fahrverbote für Motorräder sehe ich natürlich kritisch, wenn man den Lärmpegel aber generell nicht runterbringen will oder kann, dann wird so etwas
    kommen.
    Wie wär's mir E-Bike; ja dem Autofahrer will man doch diesen Antrieb auch schmackhaft machen?

  • 27
    7
    ralf66
    16.07.2020

    @Grauer Wolf, die Vergleiche kann man machen aber sie passen nicht zum Thema, der Vergleich Kreuzfahrtschiff Auto ist dem Thema nicht gewachsen, Sie hätten den Vergleich zum Motorrad um das es hier geht bringen müssen, Motorräder fahren nicht mit Wasser! Ich wüsste nicht, dass mich hier im oberen Erzgebirge ein Kreuzfahrtschiff unmittelbar belästigt, beim immer mehr werdenden Motorradlärm der sich an den Wochenenden vom Vormittag bis in den Abend hinein durchzieht bin ich mir da nicht mehr so sicher, bald hat sich der eine Pulk Motorräder lautstark entfernt, hört man in der Ferne den nächsten Pulk anfahren und so geht das den ganzen Tag durch bis es dunkel wird.

  • 30
    6
    Mrhbit
    16.07.2020

    Mein "Vorredner" hat Recht in Bezug auf Kreuzfahrtschiffe. Aber was hat das hiermit zu tun ? Ein Raketenstart ist ebenfalls laut, wer weiß was da passiert.

    Es gibt weniger Kreuzfahrschiffe als laute Motorräder! Auch fährt Abends vor meiner Wohnung in BW kein Kreuzfahrschiff vorbei. Und die Neckarschiffe sind nicht wirklich laut.

  • 22
    29
    GrauerWolf
    16.07.2020

    So, so, lärmende Motorräder am Wochenende sind also die ultimativen Übeltäter?
    Erinnert mich glatt an die Oma mit dem Motorrad im Hühnerstall, na wenigstens erheitern mich die wichtigen Dinge mit denen sich der Bundesrat beschäftigt :-)

    Kreuzfahrt-Schiffe verursachen starken Lärm unter der Wasseroberfläche.
    Dieser anthropogene, von Menschen verursachte Lärm trägt auch weit ab von z.B. Schifffahrtsrouten zur Erhöhung des Hintergrundschalls im Meer bei.
    Besonders Massenstrandungen von Walen haben die Diskussionen um Auswirkungen von Lärm auf Meerestiere ausgelöst.
    Nicht berücksichtigt werden aber meist andere Tiergruppen, wie Fische und Wirbellose, die besonders durch tiefe Frequenzen beeinträchtigt werden.
    Hier fehlt noch die Lobby für die vielleicht weniger auffälligen und niedlichen Meeresbewohner, deren Probleme mit Lärm im Meer nicht auf den ersten Blick sichtbar sind.
    Quelle: Wissenschaftsjahr 2016/2017

    Ein Kreuzfahrtschiff stösst pro Tag so viel CO2 aus wie fast 84.000 Autos, so viel Stickoxide wie etwa 421.00 Autos, so viel Feinstaub wie etwa über 1 Million Autos und so viel Schwefeldioxid wie gut 376 Millionen Autos. Quelle: NABU

    Übrigens fahren Kreuzfahrtschiffe auf Nord- und Ostsee, aber von einem vom Bundesrat geforderten Fahrverbot für Kreuzfahrtschiffe auf diesen unseren Seegewässern, schließlich gehören wir zu deren Anrainerstaaten, habe ich noch nichts gehört...
    Meint Ihr Grauer Wolf

  • 47
    6
    Inke
    16.07.2020

    Ein Fahrverbot ist doch nicht der richtige Weg. Aber vernünftige Regeln, Grenzwerte bei der Lärmemission eines jeden Bikes und Apell an die Vernunft der Fahrer sollten hoffentlich reichen, um das Problem hinreichend in den Griff zu bekommen. Die Biker genießen eben auch schon große Vorteile im Straßenverkehr. Dessen sollten sie sich auch bewusst sein. Zum Beispiel bei der Abstrafung von Geschwindigkeitsüberschreitungen sollte auch endlich die Gesetzgebung geändert werden. Moderne Kameras könnten auch kleine Kennzeichen oder QR-Codes an der Frontseite der Bikes erfassen. Da ist kein "Kuchenblech" mehr erforderlich. Und die Gerechtigkeit wäre wieder hergestellt. Der schlechte Ruf der Biker ist eben zum Teil auch hausgemacht, wenn man sich die Raser, Drängler und Hobbyrennfahrer teilweise so ansieht. Gegen gesittete Biker ist doch nichts einzuwenden.

  • 53
    4
    Mrhbit
    16.07.2020

    Es gibt (leider wie immer) bereits gesetzliche Vorschriften für Geräusche und Geschwindigkeit. Aus meiner Sicht fehlen hier Kontrollen und für Uneinsichtige eben Strafen. Dabei ist anzumerken das eine Strafe von 100€ oder beim TÜV vorfahren heute niemand mehr "stört".
    Bin selbst Motorradfahrer und Lärm/Geschwindigkeit gehört nicht zum Fahrspaß!

  • 43
    16
    Juri
    16.07.2020

    Es geht doch nicht um Todesstöße. Was soll eine solche Polemik?
    Es geht auch nicht um schwarz oder weiß. Es sollte nicht um Verbote gehen. Es sollte um vernünftige Regeln gehen. Regeln die uns allen dienen.
    Jeder soll seine Freiheit, seine Freude und seine Sehnsucht leben dürfen. Aber eben nicht den Menschen und die Welt daneben vergessen. Es ist gut, wenn wir hier und da unser häufig so drängendes ICH, einfach mal hinten an stellen.
    Auch hier geht es doch, wie bei zahlreichen Sachverhalten, ausschließlich um das Verursacherprinzip. Ich weiß eine lang bekannte, oft diskutierte, inzwischen lächerliche Banalität.
    Wenn die Menschheit weltweit bereit wäre, nur Motorräder und andere Kraftfahrzeuge zu produzieren, die vernünftige Geschwindigkeiten und zumutbare Geräusche verursachen, dann hätten wir diese fruchtlosen Diskussionen schon lange nicht mehr.
    Wir hätten auch weniger Grund überflüssige Unfallkrankheiten heilen zu müssen, sinnlose Trauer auszuhalten, würden bestimmt unsere Schöpfung und bestenfalls unsere Brieftasche schonen.
    Einen allen dienenden Motorradtourismus auszubauen und dabei den Rest der Welt nicht zu vergessen, dürfen doch kein Widersprüche sein.
    Denken wir endlich nicht mehr gemeinsam darüber nach wie es nicht geht. Denken wir einfach gemeinsam darüber nach, was wie geht und was für uns alle vernünftig ist.
    Dafür muss und darf man im Gespräch streiten und gemeinsam reden. Das ist allemal besser, als mit Demos ganze Städte zu verstopfen und sich dabei wenig Verständnis für die eigene Sache einzuholen.