In Seiffener Grundschule wird wieder unterrichtet

Nach Verzögerungen ist die Sanierung der Einrichtung abgeschlossen

Seiffen/Heidersdorf.

Die Sanierung der Seiffener Grundschule ist in der zurückliegenden Woche abgeschlossen worden. Am Wochenende erfolgte nun die Rückverlegung vom Ausweichstandort im Nachbarort Heidersdorf. Damit kann in der Seiffener Einrichtung wieder unterrichtet werden, informierte Bürgermeister Martin Wittig während der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Für insgesamt 445.000 Euro wurden das Schulgebäude saniert; unter anderem in mehreren Klassenzimmern der Estrichboden entfernt und durch einen neuen Bodenbelag ersetzt. Dabei wurde auch bekannt, dass die Entfernung des kontaminierten Estrichs länger dauern würde, als ursprünglich geplant worden war. Deshalb konnten die Arbeiten nicht wie vorgesehen in den Sommerferien abgeschlossen werden. Die Suche nach einer Ausweichmöglichkeit im Ort schlug fehl, da die dafür vorgesehenen Alternativen nicht die Auflagen des Landesamtes für Schule und Bildung (Lasub) erfüllten. Der Ausweichplan der Behörde sah vor, die Kinder zunächst in der ehemaligen Schule im Marienberger Ortsteil Gebirge zu unterrichten. Wegen der damit verbundenen langen Busfahrzeiten der Schüler kritisierten zahlreiche Eltern die Alternative als nicht vertretbar. Quasi in letzter Minute gelang es, die ehemalige Schule im benachbarten Heidersdorf als Ausweichort für den Unterricht herzurichten.

Bürgermeister Wittig hob deshalb besonders die Hilfe der Eltern der Schulkinder, der Mitarbeiter des Bauhofes sowie von Vertretern von Schule und Freilichtmuseum hervor. "Das war Einsatzbereitschaft hoch zehn", so der Seiffener Bürgermeister. Nur durch das gemeinsame Engagement sei es möglich gewesen, die ehemalige Heidersdorfer Schule in kürzester Zeit soweit vorzurichten, dass in den Räumen Unterricht stattfinden konnte. Auch bei der Rückverlegung am vergangenen Wochenende hatten wieder mehrere Freiwillige mit angepackt.

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