Joachim Gauck winkt den Marienbergern nur kurz zu

Hubschrauber kreisen über der Stadt. Dunkle Limousinen stehen vorm Rathaus. Polizei wacht an jeder Ecke. Joachim Gauck hat für die ZDF-Sendung "Weihnachten mit dem Bundespräsidenten" der Bergstadt gestern seinen Besuch abgestattet.

11Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    1
    aussaugerges
    18.12.2014

    PEKA:Gerade das kotzt euch sehr an , das alles friedlich ist.
    Glaubenskriege das ist eure Welt.
    Die Industrie der Armut mit ihren abertausenden Arbeitsplätzen würde ja Pleite gehen.

  • 2
    1
    18.12.2014

    An "Interessierte", Ihr Kommentar hat eigentlich den Kern der Sache getroffen. Es ist doch hinlänglich bekannt, mit welchen Problemen einer der zehn reichsten Staaten dieser globalisierten Welt zu tun hat. Es geht doch nicht in allererster Linie darum, ob der mündige Bürger in der Öffentlichkeit seine Meinung äussern darf. Das war ja auch eine Hauptforderung im Wendejahr 1989.
    Was machen aber die Deppen, die damals so laut geblökt haben? Die meisten von denen liegen faul auf ihrem HARTZ-4- Sofa und beschweren sich über zu viele Ausländer in Deutschland.
    Es ist wirklich traurig, sehen zu müssen, was für eine Politik in Deutschland betrieben wird. Mir kommt es vor, als dass sich die so genannten Politiker nur noch um ihren Selbsterhalt sorgen, aber sich nicht mehr um das Gemeinwohl des Volkes.
    Um auf das Thema Freiheit zu kommen, fühlen Sie sich noch frei ??? Nicht überwacht von NSA, GOOGLE o.ä. Cyber-Attacken?
    Welche Bedrohung empfinden Sie als die schlimmste?
    Die schlimmste Bedrohung für mich kommt aus den eigenen Reihen, nämlich von diesem Staat mit seiner vollkommen verfehlten Politiki.

    "Glück Auf"

  • 4
    2
    Interessierte
    18.12.2014

    Etwa 80 Schaulustige verfolgen die Ankunft....
    Die Gäste erhalten im Gotteshaus noch schnell einige Anweisungen. Bitte kräftig klatschen, wird ihnen gesagt ...
    Sicherheit wird groß geschrieben.....
    ( das gab es doch schon mal ........ :-)

    "Freiheit ist nicht selbstverständlich", sagt Joachim Gauck
    ( da hat er nicht Unrecht …

    Dann sieht er ein Mädchen im Rollstuhl und spricht mit ihr...
    ( das ist eben das Problem , dass man Behinderung und Fremdsein sieht` und aber die Armut nicht sieht ...

    Laut Bild 5 :
    Man sollte aber auch einmal über die Armut im eigenen Land ´seit der Wende` reden und über die H4-Empfänger , die schon vor 3 Tagen nur noch 10,00 € in der Tasche hatten ; und über die Obdachlosen die ´sehr, sehr, sehr dankbar` über ein warmes Essen und einen warmen Raum in einem ´mobilen Gotteshaus` von Dresden sind und sich riesig freuten ....
    Und dem Mann , der das freiwillig tut , schon wieder vorgeworfen wird , dass er ´missioniert`...
    Und über die vielen Straßenkinder in unserem neuerlichen Land ….

  • 5
    1
    18.12.2014

    Hallo, ElenderKriebelausTriebel, e grußes Glück, dass es in unnerm Arzgebirg noch su e paar Leit gibt, die e su denken wie Du. Wanns die nimmer gabn tut, dann isses schlacht bestellt um unnere Hamit. Iech taat mir wünschen, dass noch viel mer Leit, die essu denken wie mir, sich zusammeschlissen täten, um gechen dan Schwachsinn, dar in dam Land passiert, mol richtsch off de Barrikaden giehn. Es koh doch net sei, dos die aanen imer fetter un reicher warn, un dr Rest uff dr Streck bleibt. Du KriebelausTriebel, bleib Deiner Iberzeuchung und Maning treu, denn ner esu ham mer ne Chance.
    "Glück Auf!"
    Dor Ruetblitzer

  • 5
    1
    ElenderKriebelausTriebel
    17.12.2014

    Des ho iich a gedacht! Dos siech bodenständge Bargleit für dan Freiheitsaff sei gruße Schau haargehm. Urechtstoot bläken vu Frieh bis Obnd. Passt auf: dr Erich und sei Margot sei emol ze weichnachtn mitm Zug noch Oberwiesenthol gefahrn - mehr net. gegnüber den heitign Fürsten ham die gelebt wie arme Bettler!!!!

    und dr ruetblitzer hot Racht! de Menschlickeit fahlt dro alln Eckn und Enden!!! züglluses Auznutzen von de Leit, itze hot mer jo de Freiheit drzu. Selche Konsorten wie dr Bundesachim hamse uns verschafft. de würde hamse uns genomme! Ausbeitung uder Sozialhilf, benennt noch dem Lustreisenden Hartz! Würde hot mer in Mahrzahl gehobt, dinne Urechtstoot!!! und Würde is wichtscher als 30 Sortn Wurscht dinne Supermarkt die eh ner aus gammelfleisch vu gequälte Viecher sei und wu dr Westkapitalist arme Rumäne nimmt um de Wurscht ze machen! vu vorne bis hintn verlogn der Stoot. do passt hier uhm dar winknde Oberguru gut drzu. huffentlich is bal schluss! Friedn un Gleichheit gieht vur Freiheit!!!! AUS

  • 5
    1
    17.12.2014

    An Schneekurt!
    Ich bin stolz darauf, dass Sie Ihren Stolz bewahrt haben! Leider ist es derzeit so, dass sehr viele Menschen in Sachsen, speziell im Erzgebirge , ihren so genannten "Stolz" mit dem Kreuz auf dem Wahlschein verraten. Es ist wirklich traurig, zusehen zu müssen, wie Ideale, Überzeugungen,Traditionen und menschliche Werte in diesem Staat zu Grabe getragen werden.
    Die Erzgebirger waren und sind auch heute noch ein fleissiges, traditionsbewusstes und ehrgeiziges Volk. Das lassen wir uns auch nicht nehmen. Auch nicht von einem "Paladin" namens Gauck, einem völlig überflüssigen "Repräsentanten" dieses Staates. Der erzeugt nur Schall und lauwarme Luft, sonst NICHTS.
    Was könnte man mit diesen sinnlos verpulverten Millionen an Kitas oder Schulen sanieren?
    Nee, machen wir nicht! Weil ja unsere Kassen für solche drittklassigen Interessen zu leer sind.
    Ich frage mich schon seit langem, wie lange wollen wir uns das noch bieten lassen?

    "Glück Auf"

  • 4
    1
    aussaugerges
    17.12.2014

    Sehr schöne Kommentare aus Volkes voller Stimme.

  • 2
    1
    gelöschter Nutzer
    17.12.2014

    Hat jemand f1234 jubeln sehen?

  • 9
    0
    Schneekurt
    17.12.2014

    Eigentlich trug ich mich mit dem Gedanken zu diesen FP Beitrag auch eine Meinung kund zu tun. Lasse es aber dank der hervorragenden Beobachtung von Rotblitzer. Trifft den Nagel voll auf den Kopf.
    Vor 22 Jahren nahm ich selbst mal anlässlich des ersten sächsischen Bergmannstages an einem Empfang bei MP Biedenkopf teil. Wie wenig Sicherheitsaufwand damals. Drei Trachtenträger von uns waren als Einlasskontrolle eingeteilt. Wir hatten lediglich den Auftrag Übereinstimmung von Einladung und Person vorzunehmen. Da die meisten der Gäste erst kurz vor Beginn kamen, war an eine volle Kontrolle nicht mehr zu denken. Wäre heute undenkbar! Ich selbst konnte mit Biedenkopf zwanglos sprechen und das, obwohl ich "bewaffnet" war. Niemand verlangte von mir, meine Bergbarte abzulegen. Seinerzeit hatte ich wirklich den Eindruck, in einer neuen Zeit angekommen zu sein. Wenige Jahre später war ein Ereignis bestimmend, mich der Huldigungsunterwürfigkeit bei Begegnungen von Bergleuten mit Mitgliedern der Staatsregierung zu entziehen. Es sollte ein Spalier aus Bergleuten im Habit für Staatsgäste gebildet werden, ein Umstand, den es in der Historie so nie gegeben hatte. Bergmännische Aufmärsche, Aufzüge und Paraden hatte es zu solchen Anlässen gegeben, nie aber Spaliere. Das "Ereignis" fand ohne mich und meine Bergbrüder statt. Dazu hatten wir einen viel zu großen bergmännischen Stolz, denn wir waren nicht nur Habitträger zu hohen bergmännischen Anlässen, wir waren Leute, die sich zu 95% untertage mit der Aufgewältigung eines alten Silberbergwerkes befassten. Staffage zu sein für Politprominenz war uns zuwider.
    Leider werden diejenigen nie alle, die sich nicht zu schade sind als "bergmännische Kulisse" zu dienen. An die Steigerhäkel, Tzscherper und Säbel der Kulissenbergleute hat man sich seitens der Personenschützer wohl nicht herangewagt.

  • 10
    1
    17.12.2014

    80 Schau-"Lustige", Straßensperrungen am Nachmittag in der halben Innenstadt, Polizeihubschrauber über der Stadt am Nachmittag, jeweils 50 auserwählte Gäste von Kirche und Stadtverwaltung zur Veranstaltung in der Kirche, gerade mal 25 Mitglieder der Bergbrüderschaften von Marienberg und Pobershau, Anweisungen zum kräftigen Klatschen an die eingeladenen Gäste (es sind in der Summe gerade mal 125 Menschen aus der Region), Zaungäste und Journalisten wegen ihres Schattens verscheuchen (dabei waren auch Kinder, die jetzt bestimmt einen sehr positiven Eindruck von ihrem "Staatsoberhaupt" bekommen haben. Der ganze Hokus-Pokus nennt sich dann auch noch "Abstecher des Bundespräsidenten nach Marienberg".
    Wahrscheinlich bin ich falschen Film, denn ich habe gedacht, dass die Zeiten des Personenkultes a-la Stalin, Erich Honecker u.ä. vorbei wären. Mein Eindruck ist aber, dass es noch schlimmer geworden ist. Wäre der Herr Gauck wirklich ein Mann des Volkes (wie er sich immer darzustellen versucht), dann wäre er ganz einfach in sein Privatauto gestiegen, hätte sein NAVI auf Marienberg programmiert, wäre losgefahren und nach 3,5 Stunden von seinem Tempel in Berlin in der Provinzstadt Marienberg angekommen, wäre dort auf den Weihnachtsmarkt gegangen, hätte eine Bratwurst oder einen Klitscher gegessen, hätte vielleicht auch mal ein paar Worte mit dem Volk (seine Untertanen) gesprochen.
    Aber leider läuft das in diesem Staat anders. Da werden Millionen und aber Millionen verschleudert, um ein Amt zu finanzieren, was kein Mensch in diesem Land braucht.
    Das Amt eines Bundespräsidenten ist in meinen Augen genau so nützlich wie ein Aknepickel im Gesicht eines Teenagers oder wie der Kropf an der Gurgel des Steuerzahlers.
    Aber wir haben es ja. Immer weiter so. Schmeisst mit den Steuergeldern nur immer weiter so um euch. Das Kleinvieh macht ja am Ende den meisten Mist.
    Mich würde nur noch interessieren, was diese "Gauck-Show" in Marienberg den Steuerzahler gekostet hat.

    "Glück Auf"

  • 9
    1
    ElenderKriebelausTriebel
    17.12.2014

    Iiich hät ne ne ausgetreckte Mittlfingr zerück gezeicht.



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