Junge Truppe zeigt die Vielfalt ihres Instrumentes

Das Akkordeonorchester "Gäl'ner Extravaganten" hat gestern vor 200 Besuchern sein Jahreskonzert in Gelenau geben. Die Bandbreite reichte von Bach bis Metallica.

Gelenau.

Mit dem "Annaberger Bergmarsch" hat das Akkordeonorchester die Richtung für das Jahreskonzert vorgegeben - um schon im nächsten Lied abzuweichen. Nicht Märsche standen im Mittelpunkt, auch nicht Weihnachtslieder, obwohl die einen großen Anteil am Konzert im Gelenauer Gasthof "Zur Katze" ausmachten. Im Mittelpunkt stand vor mehr als 200 Besuchern vielmehr das Instrument und die vielseitigen Möglichkeiten, dieses klingen zu lassen.

Seit 21 Jahren gibt es das Akkordeonorchester "Gäl'ner Extravaganten", das seinen ersten Auftritt an derselben Stelle hatte. Ulrich Macher, der Gründer des Ensembles, führt die Truppe immer noch. Unzählige Schüler haben bei ihm in den vergangenen zwei Jahrzehnten das Spielen auf dem Akkordeon erlernt. "Wir haben keine Nachwuchsprobleme, es kommen immer wieder neue Schüler zu uns in die Musikschule", sagt Macher. Und dafür unternimmt der 54-Jährige viel. So fährt er etwa die Grundschulen in und um Zschopau ab, damit die Schüler zu den Unterrichtsstunden kommen können.

Lennart Paul ist seit sechs Jahren dabei, sein älterer Bruder Lukas erlernte vor ihm das Akkordeonspiel. "Ich bin froh, dass ich auf seinen Rat hin mitgegangen und geblieben bin. Es macht Spaß, vor allem, wenn wir im Orchester spielen", so der Venusberger. Manchmal würde er sich lieber mit seinen Freunden treffen und Fahrrad fahren, statt auf dem Instrument zu üben. "Aber dann, wenn ich ein neues Stück kann, war es richtig, dass ich geübt habe."

Ullrich Macher begleitete die Akkordeonspieler auf dem Keyboard. Jenny Tischer, Marie Hinkel und Anna Maria Macher sorgten für den Gesang. Die Vielfalt des Instruments kam auch in den ausgewählten Stücken zum Ausdruck: Die Bandbreite reichte von Johann Sebastian Bachs "Air" über "Maria durch ein Dornwald ging" bis zu "Nothing else matters" von Metallica.

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