Marienberg kauft mobile Tempoanzeige

Stadtverwaltung will Verkehrsteilnehmer sensibilisieren

Marienberg/Lauterbach.

Die Marienberger Verwaltung will Temposünder künftig belehren. Allerdings nicht nur, indem die Raser zur Kasse gebeten werden. Die Bergstadt setzt jetzt auf eine Geschwindigkeitsanzeige.

Das Modell "GR33L Smiley" bestraft zu schnelles Fahren mit einem traurigen Gesicht. Das Einhalten des Tempolimits wird hingegen mit einem Lächeln belohnt. Verkehrsteilnehmer sollen so an Gefahrenstellen sensibilisiert werden. "Nicht nur das Messen von überhöhten Geschwindigkeiten im Straßenverkehr, sondern auch das Anzeigen der gefahrenen Geschwindigkeit trägt nachweislich zur Verkehrssicherheit bei. Dem Fahrer wird seine eigene Geschwindigkeit vor Augen geführt, worauf die meisten reagieren, indem sie den Fuß vom Gas nehmen, falls sie zu schnell unterwegs sind", erklärt Stadtsprecherin Gisela Clausnitzer.

Auch die Stadträte interessierten sich in der jüngsten Sitzung für die fast 2000 Euro teure Tempoanzeige. Oberbürgermeister André Heinrich erläuterte, dass es sich um eine mobile Geschwindigkeitstafel handelt, die im gesamten Stadtgebiet zum Einsatz kommen wird. Aktuell ist sie vor der Grundschule im Ortsteil Lauterbach aufgebaut. Der Einsatz erfolge hauptsächlich an schutzwürdigen Bereichen wie Kindertagesstätten, Schulen und Seniorenheimen, da dort eine überhöhte Geschwindigkeit grundsätzlich die größte Gefahr darstellt, ergänzt Clausnitzer.

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