Rathaus-Umbau geht voran

Der Großrückerswalder Gemeinderat hat weitere Bauaufträge vergeben. Probleme könnte aber der Treppenlift bereiten.

Großrückerswalde.

Die Modernisierung und barrierefreie Umgestaltung des Großrückerswalder Rathauses läuft auf Hochtouren. Damit der Umbau bei laufendem Betrieb zügig weitergehen kann, hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung mit den Tischler- und Beschlagsarbeiten, der Heizungs- und Sanitärinstallation, der Elektroinstallation sowie dem Einbau eines Plattformlifts vier weitere Aufträge für die Sanierung des Verwaltungssitzes einstimmig vergeben. Kostenpunkt für die Baulose: zusammen rund 113.000 Euro.

Da sich am Vorder- und am Hintereingang Treppen befinden, sei der Lift notwendig, um überhaupt barrierefrei ins Rathaus zu kommen, erklärt Bauamtsleiter Thomas Hermann. Doch genau dieser mechanische Plattformlift am Haupteingang könnte den anvisierten Abschluss der rund 300.000 Euro teuren Arbeiten zum Jahresende verzögern. Die Firma aus Köln rechnet mit einer Lieferzeit von 20 Wochen. Das heißt, mit dem Einbau ist nicht vor Anfang Dezember zu rechnen. Die lange Wartezeit sei der Grund gewesen, weshalb der Gemeinderat nochmals im Juli getagt hat, betont Bürgermeister Jörg Stephan (CDU). Hätte die Verwaltung noch einen Monat gewartet, wäre das Vorhaben definitiv in Verzug gekommen.

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