Seiffen plant Abriss von zwei Brachen

Fischer-Fabrik und Vero-Produktionsstätte sollen abgebrochen werden

Seiffen.

Es sind Gebäude mit einer die Gemeinde Seiffen prägenden Vergangenheit: die ehemalige Fischer-Fabrik im Ortsteil Oberseiffenbach und die Produktionsstätte der Vero an der Hauptstraße. Nun sollen die beiden Industriebrachen abgerissen werden. Ein entsprechendes Entsorgungskonzept sollen die Mitglieder des Seiffener Gemeinderats bei ihrer nächsten Zusammenkunft am Montag beschließen. "Das Konzept ist Voraussetzung, um später Fördermittel für den Abbruch beantragen zu können", sagt Bürgermeister Martin Wittig (CDU).

Die Gemeinde hat schon seit Jahren Ambitionen, die Gebäude los zu werden. Doch das gestaltete sich bisher schwierig - besonders im Fall der Fischer-Fabrik. Bis 1990 wurden in dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude vor allem Holzbaukästen hergestellt. Nach dem Ende der Produktion verfiel die Fabrik. Der ursprüngliche Eigentümer der Immobilie war zunächst nicht zu einem Verkauf bereit, bis vor rund dreieinhalb Jahren große Teile des Dachs einstürzten. Die Ruine wurde zur Gefahrenstelle, die Gemeindeverwaltung ließ das Areal sichern und stellte dem Eigentümer die Kosten in Rechnung. 2017 ersteigerte Seiffen die Immobilie schließlich für 2800 Euro. Auch der Abriss der ehemaligen Produktionsstätte des Spielzeugkombinats Vero an der Seiffener Hauptstraße ist vorgesehen; ein Entsorgungskonzept sollen die Volksvertreter per Beschluss in Auftrag geben. Die Immobilie befindet sich jedoch noch nicht in Gemeindehand.

Der Gemeinderat von Seiffen tagt am kommenden Montag ab 19 Uhr im Haus des Gastes an der Hauptstraße 156.

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