Soldaten erhalten Post aus der Heimat

Die Marienberger Jäger haben zu Beginn des Einsatzes in Litauen Post bekommen. Die Vorschulgruppen der Kindertagesstätte "Knirpsenhaus" haben ihnen ein Bild gemalt.

Marienberg/Rukla.

Sie hatten gerade erst ihre Sachen fernab ihrer Heimat ausgepackt, als sich die Soldatinnen und Soldaten des Panzergrenadierbataillons 371 aus Marienberg über Grüße aus der Bergstadt freuen konnten. Die mehr als 300 Jäger aus der Erzgebirgskaserne, die Anfang Februar zum zweiten Mal die Leitung des multinationalen Gefechtsverbands an der Nato-Ostflanke in Litauen übernahmen, haben Post bekommen: aus der Marienberger Kindertagesstätte "Knirpsenhaus", die mittlerweile wegen der Corona-Krise wie alle anderen Einrichtungen geschlossen ist. Deren Vorschulgruppen hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen. "Wir haben gespannt die Verladung der Panzer in Marienberg verfolgt. Aus Gesprächen mit den Kindern ist die Idee gereift, den Soldaten ein Geschenk zu schicken. Zumal auch Jungen und Mädchen unsere Einrichtung besuchen, deren Eltern selbst bei der Bundeswehr arbeiten", erklärt eine Erzieherin. Bei dem Geschenk handelt es sich um ein gemaltes Bild mit besten Grüßen aus der Heimat. Zudem wird es von einer gelben Schleife mit Handabdrücken der Kinder geziert.

Die Soldaten wollten die Post nicht unbeantwortet lassen. Neben einem Gruppenfoto enthält die Antwort aus dem Baltikum ein Paket mit regionalen Leckereien.


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