Städtischer Bauhof bekommt neue Technik

148.000 Euro teurer Kauf von Traktor und Geräten einstimmig beschlossen

Marienberg.

Der Bauhof der Stadt Marienberg erhält ein neues Fahrzeug. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Kauf beschlossen. Und der sei dringend notwendig, erläutert Oberbürgermeister André Heinrich (parteilos). Obendrein ist es nicht die erste Investition im sechsstelligen Bereich in den kommunalen Betriebshof, die die Stadt in diesem Jahr tätigt.

Bereits im nächsten Monat soll der neue Traktor inklusive weiterer Anbauteile von einer Firma aus Grünhainichen geliefert werden. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen gebrauchten Traktor. Genau genommen um ein Vorführgerät, Baujahr 2018, mit lediglich 100 Betriebsstunden auf der Uhr. "Mit dieser Möglichkeit haben wir in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen gemacht", sagt der Oberbürgermeister zum Kauf eines kostengünstigeren Vorführfahrzeugs. Die Kosten für den Traktor belaufen sich auf rund 148.000 Euro. Darin enthalten sind auch die Anbaugeräte Schneepflug, Streuer, Kippanhänger und Mulde.

"Wir müssen dringend Ersatz schaffen", begründet Heinrich die Anschaffung. Denn im Sommer hat das 15 Jahre alte Nutzfahrzeug Probleme gemacht. Am Multicar wurde ein Getriebeschaden festgestellt. "Das Fahrzeug war derart beschädigt, dass es aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr instand gesetzt werden konnte", erklärt der Oberbürgermeister. Die Reparatur hätte mindestens 10.000 Euro gekostet. Auch aufgrund der zu erwartenden zukünftigen Reparaturaufwendungen, des Alters des Fahrzeugs und der bereits geleisteten Betriebsstunden habe sich die Verwaltung für einen neuen Traktor entschieden. Mit den Anbaugeräten biete er zudem mehr Einsatzmöglichkeiten, unter anderem im Bereich des Winterdiensts, ergänzt Heinrich.

In diesem Jahr werden bereits weitere rund 230.000 Euro in den städtischen Bauhof investiert. Der Standort in Zöblitz wird seit Sommer modernisiert. Neben allgemeinen Sanierungsmaßnahmen entstehen auf dem 737 Quadratmeter großen Areal in dem Marienberger Ortsteil auch eine neue Fahrzeug- und eine Werkzeughalle.

Neben Zöblitz betreibt die Bergstadt zwei weitere Bauhofstandorte: in Marienberg und in Pobershau. Zudem befinden sich kleinere Stützpunkte in den Ortsteilen Lauterbach, Satzung und Rübenau. Aktuell sind im Marienberger Bauhof fast 40 Mitarbeiter beschäftigt.

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