Straßenbau in Heidersdorf verschiebt sich

Verfahrensfehler in Förderantrag festgestellt

Heidersdorf.

Die Straße zum Relhök in Heidersdorf sollte eigentlich ausgebaut werden. Laut Bürgermeister Andreas Börner (PBI) plant die Gemeinde, eine selbsttragende, rund 24 Zentimenter starke Asphaltschicht auf der Fahrbahn aufzuziehen. Doch daraus wird zunächst nichts.

Wie der Heidersdorfer Ortschef in der Gemeinderatssitzung informierte, hat das Landratsamt sein Veto gegen das Vorhaben eingelegt, da im Prüfungsverfahren ein Fehler bei den Angaben des Fördermittelantrages festgestellt wurde. Der Grund sei, dass sich die Straße zwar in kommunaler Hand befindet, aber keine öffentliche Widmung aufweise. "Wir haben deshalb den Fördermittelantrag zurückgezogen und das Projekt verschoben", sagte Andreas Börner. Die Gemeinde plant nun, zunächst die Straße umzuwidmen. Ein entsprechendes Verfahren sei bereits angeschoben worden, so Bürgermeister Börner. Im März des kommenden Jahres will die Kommune dann erneut einen Fördermittelantrag stellen, um die Straße ausbauen zu können. Die Kosten für das Projekt betragen laut Andreas Börner rund 450.000 Euro. "Wir gehen davon aus, dass wir im zweiten Anlauf grünes Licht von der Behörde für den Ausbau bekommen." (jwen)

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