Trotz Welterbe: Erzgebirge droht Atommüllendlager

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Zwar dauert die Suche nach einer Untertage-Deponie für hoch radioaktive Abfälle noch Jahre. Aktuell aber gelten Teile der Region als geeignet. Dass der Unesco-Titel kein Ausschlusskriterium darstellt, sorgt für heftige Kritik.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen und hören
    (inkl. FP+)
Sie sind bereits registriert? 

3737 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    2
    mesiodens
    15.02.2021

    Hier wird über ungelegte Eier diskutiert, als ob die Entscheidung nächstes Jahr anstände. Welche Belastungen und Umbauten erfolgen, welche Arbeitsplätze und Institutionen sich dann an diesem Platz niederlassen müssen, die Chancen die sich dabei ergeben, werden noch nicht mal erwähnt. Schlechter Artikel mit reißerischer Schlagzeile und überfragte Stadtvertreter, die dass wahrscheinlich noch nicht mal entscheiden werden.
    Hoffentlich werden genau diese Ressourcen mal nicht der neue "Schmierstoff der Wirtschaft". Die Energiefrage ist noch offen.

  • 2
    3
    Nixnuzz
    15.02.2021

    Die Entscheidung nach Längen- und Breitengrad steht de facto heute oder gestern noch aus. Zumindest darf sich das geneigte Publikum schonmal an den Gedanken gewöhnen, das hier in Deutschland so ein "Atom-Klo" nach Wackersdorfer Beschreibung entstehen muss. Vielleicht spielt auch das biologische Argument: "Nach uns die anderen.." eine gewisse Rolle. Welcher Landrat oder MP würde laut rufen: "Alles hier her!" ?? Vielleicht wäre sowas seine letzte Amtshandlung, die ein Nachfolger nicht korrigieren könnte...Vielleicht würde auch ein Teil der betroffenen Bevölkerung sich so oder so nicht entscheiden können? "Ei Jockele, geh du voran und zünd anderer Leute Stimmung an..?

  • 1
    2
    Haju
    14.02.2021

    Wie ich sehe, gefallen einfache Fakten einfach gar nicht. Aber die KKW-Problematik stellt - wie auch immer und rein von den Kosten her - nunmal ein Milliarden-Problem dar, die CO2-freien Träume sind ein Billionenproblem, daß alle 25 Jahre wieder neu kommt und zunächst riesige zusätzliche Mengen CO2 bedeutet, ehe es rein mit Wind- und Solarenergie hergestellte Windräder (alle 8km ein Windradpark notwendig) und Photovoltaik (im Westen!) geben wird.
    Hier mal eine Darstellung des Stromverbrauchs über zwei Monate:
    https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/14.12.2020/13.02.2021/
    Und die Elektroenergie stellt nunmal nur 15% des Gesamtenergiebedarfs dar - die zukünftige E-Auto-Flotte, E-Heizungen usw. usf. bedeuten also noch sehr, sehr viele Kugeln Eis.

  • 12
    1
    Erstaunt
    14.02.2021

    Sehr geehrte FreiePresse,
    Danke, für das „nicht Veröffentlichen“ meines ersten Beitrages.
    Hier mein zweiter Versuch:

    Sehr geehrter Herr Herrl,

    Vielen Dank für diesen „BILD-Niveau“ Artikel. Schon die Überschrift ist wirklich unsäglich reißerisch. Was soll das?

    Die letztes Jahr veröffentlichen Informationen sind allein zum Aufzeigen, wo geologisch mögliche Standorte sind. Das haben Sie selber geschrieben. Es ist absolut nichts entschieden. Warum schreiben Sie dann so einen Artikel? Warum wiegeln Sie Menschen so auf und machen jeden verrückt? Ich finde das absolut unmöglichen Journalismus.

    Wenn Sie besser recherchieren und wirkliche dazu etwas zu berichten haben, können Sie ja gern einen neuen Artikel schreiben.

    Glück Auf!

    Ps: Mit der Fachkunde im Strahlenschutz habe ich ein klein wenig Fachkenntnis auf diesem Gebiet.

  • 9
    3
    HEIMAT2021
    14.02.2021

    Hauptsache"unsere saechsischen"Politiker sagen auch gleich wo es lang geht. Unser bayr. Nachbar hat ja schon bei den Gedanken der Suche klar gemacht wo es lang geht. Interessant war auch bei einer ev. Auswahl das Durchschnittsalter der dort wohnenden Bevölkerung zu beachten. Das sagt eigentlich alles. Und das Wort Sicher gibt es bei dieser"zeitlichen Ablagerung" wohl überhaupt nicht.

  • 6
    4
    ffwfred
    14.02.2021

    Nimm mal 1/3 schwarze Farbe und 1/3 dunkelbraune Farbe, mische dazu 1/6 rot, 1/9 grün, dann hast Du in etwa die politische Farbe Sachsens.

  • 4
    4
    Interessierte
    14.02.2021

    Wie viele Menschen aus dem Westen sitzen denn in der ´sächsischen` AfD ?
    Und wie viele tiefbraune AfD´ler gibt es denn in den Westländern ???
    Hier - der z.B. aus Bremen , der ist schon immer sehr laut ...
    https://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Maier

    Und hier ...
    Vor etwa zwei Millionen Jahren betrat in Afrika die frühe Form des Menschen die Bühne des Lebens.
    https://www.planet-wissen.de/geschichte/urzeit/afrika_wiege_der_menschheit/index.html

    In Brandenburg regt man sich aber auch , weil das dort ebenfalls angedacht ist , weit weg von den Weststandorten , das kam vor längerer Zeit mal mit , so nord-westlich von Berlin ..

  • 9
    4
    Nofretete
    14.02.2021

    ...also tiefbraunes Sachsen ist jetzt echt "e bissl übertrieben"... früher gab's halt Josef Strauss....

  • 1
    5
    Haju
    14.02.2021

    Also der Rückbau eines KKW kostet wohl 500 Millionen - das wären 10€ pro deutschen Steuerzahler. Darauf kommen dann noch die Lagerungskosten, die natürlich schwer zu beziffern sind: bislang lagern sie in stehenden Costorbehältern in großen Lagerhallen - ein Endlager wäre da natürlich billiger. Das Volumen der bislang eingesetzten Brennstäbe (Deutschland) macht zwar nur einen Würfel von 10m*10m*10m aus, aber Kraftwerksbestandteile sind natürlich auch radioaktiv geworden. Natürlich ist ein KKW also durchaus konkurrenzfähig, vielleicht nicht so ganz wie ein Kohlekraftwerk (zumal ja auch da die Entwicklung weiter gegangen ist), aber auf jeden Fall mit den Eiskugel-Technologien (Windkraft, Photovoltaik), die auch nur eine Lebensdauer von 25 Jahren haben. Bislang wurden dafür von der EU ca. 1 Billion ausgegeben worden (siehe eigene Energierechnung). Ja, das sind dann schon Kosten in der Größenordnung des Rückbaus der strahlenden Zukunft des DDR-Kommunismus (wiki: 1,3 bis 2 Billionen).

  • 3
    8
    Interessierte
    14.02.2021

    Eine Millionen Jahre ... und dann ???
    Und wie viele Generationen sind denn das , um das Ganz zu bewachen , damit das niemand wieder ausgräbt ???

    Und ich glaube , das will niemand vor der Tür haben .
    Da sollte man das dort lassen , wo es ist und dort eingraben oder eine große Hülle drüber bauen , das bringen die doch im derzeitigen Jahrhundert !

    Und wieso baut man denn so etwas überhaupt , wenn man weiß dass das so gefährlich ist und irgendwann verbraucht ist und dann irgendwohin muß ???

    Und wie wäre es denn mit NEVADA ???

  • 9
    11
    ffwfred
    14.02.2021

    Spannend finde ich bereits jetzt, wie sich Atomstrom-freundliche Parteien, wie die AfD oder Atomstrom-Produzenten-freundliche Parteien, wie die CDU/SPD positionieren.

    Die einen wollen Atomstrom, ja bitte und wo genau wollen sie mit dem Müll hin?

    Die anderen wollen die Kosten der Atomstrom-Produktion vergemeinschaften, bzw. haben dies teilweise schon gesetzlich zementiert, ja bitte und wo genau wollen sie mit dem Müll hin?

    Gerade im tiefschwarzbraunen Sachsen, wo sich AfD und CDU um die Krone streiten, besteht durch die Konkretisierung eines Atomendlagers im Erzgebirge die Chance auf einen richtigen Politikwechsel. Bitte weiter auf diesem Weg und als Ziel diese dunkle Politik mit einer farblich nuancierten ablösen.

  • 17
    5
    7Taler
    14.02.2021

    Na hoffentlich klärt sich bald die Entsorgung defekter E-Auto-Akkus - nicht das Ausstieg droht ; )

  • 12
    10
    vonVorn
    14.02.2021

    Eine der erdbebenmässig aktivsten Regionen Deutschlands(Vogtland) in der Nähe und dann ein Atommüllendlager? Habe eher das Gefühl, im Westen waren die Kraftwerke den Müll schaffen wir in den Osten.

  • 13
    5
    Inke
    14.02.2021

    Was will denn der Haustein überhaupt? Windkraft, nö. Doch bitte nicht hier. Atomstrom, gerne. Aber bitte keinen Müll im schönen Welterbegebirge. Wenn es aus Richtung CZ Kohlekraftwerke und angegliederter chemischer Industrie stinkend über den Erzgebirgskamm weht, wird lauthals protestiert. Will er seine Leute bald wieder mit der Kerze ins Bett gehen lassen, wieder mit Wasserkraft drechseln? Atomkraft produziert Atommüll. Den will keiner in seiner Heimat haben! Vielleicht kapiert das jetzt endlich auch der letzte hier.

  • 11
    9
    Tauchsieder
    14.02.2021

    Hier sind viele Schlauredner unterwegs. Wer sagt eigentlich das es bei nur einem Endlager bleibt, vielleicht wird es mehrere geben. Wer sagt das dieser "Müll" für immer versteckt werden muss, quasi nicht mehr zugänglich. Vielleicht gibt es in 200, oder in 400 Jahren eine Technologie bei der man froh ist das dieses Zeug noch da ist. Vielleicht wird hier auch nur der "Müll" von Rossendorf, oder von Greifswald entsorgt. Ich gehe mal davon aus, dass hier viele Empörte es sowieso nicht mehr erleben werden, wo dieses Zeug mal versteckt wird.
    Also nicht so mit den Hufen scharren, ruhig Blut Brauner.

  • 1
    6
    Nofretete
    14.02.2021

    Nun.... Gorleben hat es doch vorgemacht....also...

  • 14
    6
    ffwfred
    14.02.2021

    Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen einer Weltkulturerbestätte (Erzgebirge/Bergbau) und einer Welterbestätte (Atommüll). Dann könnte man bei jedem Bauprojekt die Weltkulturerbestätte als Verhinderungsgrund anführen - zB einem Bundesstraßenausbau.

    Das Atommüll überhaupt noch produziert wird, ist reiner Wählerwille. Genauso wie es reiner Wählerwille war, erst AKW zu bauen und sich nicht schon damals und seitdem bei jeder Wahl wieder als Bürger gegen den Irrsinn zu wehren, das die Energieindustrie die einzige Industrie ist, welche ihren Müll auf Kosten der Gemeinschaft entsorgt. Sonst wäre dieser Strom auch niemals wirtschaftlich konkurrenzfähig gewesen.

    Wenn jetzt manche mit einem Riesenaufstand drohen, dann kann ich nur müde darüber lächeln. Der Ostdeutsche lässt es bis heute zu, dass er selbst, seine Eltern und seine Kinder generationsübergreifend weniger Lohn und demzufolge auch weniger Rente in der Tasche haben - auch ein heute 16jähriger Azubi - und alle machen es mit!

  • 5
    10
    BuboBubo
    14.02.2021

    Für die Anhänger des Sankt-Florian-Prinzips: Holt Euch die gelben Holzkreuze aus dem Wendland, die sind jetzt billig zu haben.

  • 9
    3
    mesiodens
    13.02.2021

    "Wehret den Anfängen..."

  • 26
    7
    herbert50
    13.02.2021

    Eine Million Jahre?
    So wie es momentan auf der Welt aussieht, wird die Menschheit die nächsten 1000 Jahre nicht überleben. Oder ist in 100 Jahren schon Schluss?
    Die eine Million ist womöglich für die nächste Dino-Generation gedacht.

  • 26
    8
    leinadx
    13.02.2021

    ich erinnere mich noch daran, in Wahlprogrammen vor dem CDU Atomausstieg, da hieß es hurra hurra Atomkraft... und jetzt wo der Müll kommt, kommt der Aufschrei. da muss ich als Atomgegner, echt schmunzeln. ist es wirklich so schwer, das wenn man Atomkraft möchte, auch den Müll entsorgen muss? und da reicht nicht nur ein Endlager in Dtl. ... aber schön, das man jetzt eventuell mal aufwacht. Auch wenns nix mehr hilft.

  • 18
    9
    NeuErzgebirger
    13.02.2021

    @quatschkopf Also eine Endlager-Erlebniswelt...... Sie können sich ja schon mal für eine Lizenz bewerben, für den Nachbau von Springfield mit Homer Simpson als Chef. Die Vorlage wäre da und man würde nicht wieder Jahrzehnte Planungszeit vergeuden. Hoffen wir, dass wir nie darüber nachdenken müssen.

  • 37
    16
    Klemmi
    13.02.2021

    Das Argument- bundesweite Standortsuche- könnte ich nur dann stehen lassen, wenn andere Faktoren auch bundesweit gelöst werden würden. Lohnniveau, Erreichbarkeit auf Straße und Schiene, Ansiedlung von Industrie, all diese Punkte sind im Erzgebirge nie gelöst worden und jetzt erscheint die Region auf dem Radar. Bayern, Baden-Württemberg haben mit Atomstrom viel Geld verdient, ohne Verwendung erzgebirgischen Urans, so sollen die Abfallprodukte auch dort verbleiben.

  • 46
    12
    Deluxe
    13.02.2021

    1 Million Jahre.
    Das mag als Schlagzeile funktionieren, klingt so schön reißerisch, schafft Panik und Geschrei, entbehrt aber jeder Grundlage.

    Es wird um wenige Hundert Jahre gehen. Solange nämlich, bis die Wissenschaft Lösungen gefunden hat, aus diesem Müll wieder Verwertbares zu generieren.
    Nicht alle Länder dieser Welt haben die Nuklearforschung auf Null zurückgefahren wie die von Ideologie verblendeten Deutschen.

    Etwas mehr Sachlichkeit täte der Diskussion gut. Wind und Sonne allein werden diesen Planeten auf Dauer nicht versorgen können...

  • 29
    24
    quatschkopf
    13.02.2021

    Aha und überall sonst in Deutschland gibt es also keiner Tourismus und keine Kultur (Welterbe oder nicht)? Wer wird sich schon freuen das in der eigenen Heimat Atommüll gelagert wird? Eben. KEINER!
    Und deshalb sind genau diese Argumente nichts wert weil sie überall abnehmbar sind.
    Dieser Egoismus ist zum ko****.
    Mein Opa war im Schacht 371 und sagte: "das Zeug haben wir das raus geholt, warum sollte es nicht wieder da rein?"
    Klar ist es nicht ganz so einfach aber wir sind doch so stolz im Erzgebirge auf unsere Bergbautradition, dann wäre hier schon mal eine gewisse Expertise da. Die sollte man nutzen.
    Und warum dann kein touristisches Besucherzentrum und eine Endlager Erlebniswelt...¯\_(?)_/¯

  • 38
    24
    Wolfgangdererste
    13.02.2021

    @ Tauchsieder, und wir sollen den Müll entsorgen, den uns zum größten Teil der Westen Deutschlands hinterlassen hat. Was hat das mit dem Uranabbau zu tun? Hat den den das damalige Westdeutschland von der Wismut für ihre Atomkraftwerke bezogen.?

  • 57
    31
    Maresch
    13.02.2021

    AfD-Grundsatzprogramm 2016: Energiewende nein, Atomkraft ja. Gibt es nicht in Sachsen recht viele AfD-Wähler? :-)

  • 41
    11
    fnor
    13.02.2021

    @Tauchsieder: Ist doch eigentlich Wurst wer abgebaut hat. Die Sanierung dauert an. Glauben Sie, dass die aktuellen Atomstromunternehmen genug Geld für Rückbau und Entsorgung zurück legen? Ich höre da Anderes. Der Steuerzahler wird auch nach deren Lebenszeit die Lasten tragen müssen. Nur weil wir schon Atommüll haben, müssen wir diesen nicht noch vermehren.

  • 37
    16
    Tauchsieder
    13.02.2021

    Hätte, wenn und aber "fnor" bringt gar nichts. Auch die Aussage: - Produziert man keinen muss man keinen entsorgen -, geht völlig am Problem vorbei. Er ist da und muss entsorgt werden!
    Übrigens auch völlig falsch "fnor", die Wismut saniert zwar die Folgeschäden, es sind aber die Folgeschäden der SDAG Wismut. Diese hätten zu "Lebzeiten" dieses Unternehmens entsorgt werden müssen und nicht jetzt. Wir beseitigen jetzt den Dreck den die Russen uns hinterlassen haben.

  • 13
    28
    lax123
    13.02.2021

    Wo ist das Problem? Gibt/gab genug Uranerz

  • 32
    38
    ernstel1973
    13.02.2021

    Wie bereits bis 1990 wird der Osten als Giftmüllkippe missbraucht. Die alt bekannten Marker Geld, "Arbeitsplätze" und Günstlingwirtschaft in Form politischer Heuchelei werden das auch wieder regeln. Wie die bisherigen Endlager aussehen, daran durften wir ja bereits Anteil haben.

    Bayern und B-W wollten Atomstrom, also bitte dann auch richtig mit allem drum und dran. Ansonsten sehe ich das ähnlich wie Haustein, in Forschung zu investieren, die das Zeug "verträglich" macht. Jeder so einen Stab ins Auto und wir können "düsen im Sauseschritt" ; )

  • 39
    19
    Raphael
    13.02.2021

    Naja irgendwo muss er hin. Es wird keine Region geben die hier Schrei. Wichtig is das alles sicher geplant, gebaut und überwacht wird.

  • 68
    38
    Haus9
    13.02.2021

    Soll doch der Westen seinen Atommüll selber behalten. Dafür ist der Osten gut genug.Als Mülldeponie des Westens.Wir werden immer die Looser bleiben.

  • 63
    11
    fnor
    13.02.2021

    Vermutlich will keine Region innerhalb Deutschlands das Endlager werden. Atomstrom hat dafür viele Befürworter. Der Strom ist angeblich billig und sauber. Die Wismut saniert bis heute mit Steuergeld die Abbaugebiete. Soviel zu billig und umweltfreundlich. Ich glaube, ein für Millionen Jahre sicheres Endlager ist eine Illusion. Will man keinen Atommüll entsorgen, darf man keinen erzeugen. Die Transmutation als Entsorgungslösung steckt noch in den Kinderschuhen.

  • 60
    59
    Tauchsieder
    13.02.2021

    Was sollen diese Animositäten, bundesweit ist bundesweit und wenn es hier auch passende Standorte gibt kann man dies nicht vom Tisch wischen. Liegen doch noch heute im Welterbeboden viele Tonnen Uran. Hat doch das Erzgebirge einen großen Beitrag dazu geleistet das dieses Zeug zu Tage befördert wurde. Jetzt muss man halt auch damit rechnen, dass dieses Zeug vielleicht wieder dorthin kommt.

  • 37
    11
    Haju
    13.02.2021

    Die Parteien, die dafür sind, den "Müll" außer Landes/ der EU zu schaffen und dafür 1 Million Jahre Gebühren zahlen wollen, sollten dies unbedingt sagen! Dann muß man aufpassen, daß die Gebührenempfänger den "Müll" nicht zur CO2-freien Energieversorgung des ganzen eigenen Kontinents für die nächsten 1000 Jahre nutzen, weil bei ihnen Parteien herrschen, die Forschung/ Entwicklung und Betrieb auf diesem Gebiet zulassen.

  • 105
    30
    MiVe71
    13.02.2021

    Jetzt weiß ich, was Helmut Kohl zu Wendezeiten mit der strahlenden Zukunft im Osten meinte! Das darf nicht passieren! Wenn unsere Regierung unbedingt solche grossen Proteste und Demos haben will, wie als sie Pershings stationiert worden sind, oder wie unsere Montagsdemos, das koennen sie haben! Wir lassen unser schoenes Erzgebirge nicht zur Müllkippe des Westens machen! Schon erst Recht nicht als Weltkulturerbe!