Undichtes Glasdach wird erneuert

Im Gymnasium Olbernhau tropft es. Doch damit soll schon bald Schluss sein. Nicht nur am Dach wird Hand angelegt.

Olbernhau.

Jahrelang hat es getropft, damit soll schon bald Schluss sein. Der Erzgebirgskreis will im Olbernhauer Gymnasium das Glasdach des Verbindungsbaus erneuern lassen, sodass es künftig im Inneren des Schulgebäudes trocken bleibt. Für den amtierenden Schulleiter Uwe Harzer ist der Schritt überfällig. Schon seine Vorgängerin Verona Fuchs hatte sich für eine rasche Sanierung eingesetzt. Der Grund: Bei Regen wird im Aufenthaltsbereich der Boden nass. So besteht die Gefahr, dass Schüler oder Lehrer ausrutschen und sich verletzen.

Das Dach sei schon um die 20 Jahre alt, so Harzer. Die Abdichtung sei nicht mehr intakt. Dem Landkreis, er ist für das Gebäude zuständig, ist dies längst bekannt. So wurde kürzlich während des Kreis- und Finanzausschusses über die anstehende Investition gesprochen. Unklar blieb zunächst, wie umfangreich die Arbeiten ausfallen. Die Kreisräte gaben Mittel in Höhe von 665.000 Euro frei. Mithilfe des Geldes wird auch der Brandschutz verbessert.

Auf Nachfrage von "Freie Presse" präzisierte der Landkreis nun: Das komplette Glasdach soll durch eine neue Glasdachkonstruktion mit anderen Profilen und Gläsern ersetzt werden. Die Unterkonstruktion werde verstärkt. Das genaue Orten der Lecks habe zuvor nicht den erwünschen Erfolg gebracht, teilte Sprecherin Stefanie John mit. Zudem sei versucht worden, Dichtungen zu erneuern. Auch das sei erfolglos geblieben. Das neue Glasdach werde zur Einsparung von Energie beitragen, nannte Stefanie John einen weiteren Vorteil.

Der Kreis will zugleich in dem Gebäude den Brandschutz verbessern. Die Rettungswege für einzelne Unterrichts- und Aufenthaltsräume im Keller-, Erd-, ersten und zweiten Obergeschoss im Altbau- und Neubauteil seien aktuell unzureichend, erklärte Stefanie John. Der Baubeginn sei für das kommende Jahr geplant. Voraussichtliche Fertigstellung: 2021.

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