Verein will Bahnhof Leben einhauchen

Gebäude in Eppendorf soll zu wichtiger Stätte im Leben der Gemeinde werden

Eppendorf.

Das alte Bahnhofsgebäude soll in Eppendorf zu einer wichtigen Stätte im kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Leben der Gemeinde werden. Auf drei Etagen stehen renovierte Räume zur Verfügung. Doch über die künftige Nutzung gab es in den vergangenen Wochen gegensätzliche Auffassungen: Vereine und Interessengruppen beklagten ein Informationsdefizit, während die Verwaltung ein scheinbar mangelndes Interesse der Zielgruppen feststellte.

"Der Verein ,Altes Bahnhofsviertel' Eppendorf hat sich seit Jahren auch für den Erhalt des Alten Bahnhofes stark gemacht", erklärt CDU-Gemeinderätin Ulrike Seyfert. Dass es zunächst nicht vorwärts ging, kam für Seyfert, die auch Vereinschefin ist, nicht überraschend: "Natürlich konnten die Interessenten für eine Nutzung bisher ,nicht Schlange stehen', wenn dafür noch keine Bedingungen für Miete und Nutzung vorlagen und das Haus bis März keine bauliche Endabnahme erfuhr. Dies ist nun geschehen", sagt die engagierte Eppendorferin.

Zugleich machte sie deutlich, dass der Verein Farbe bekennen will. "Vorausgesetzt, die Mitglieder folgen dem Vorschlag des Vorstandes in der nächsten Mitgliederversammlung, wird sich der Verein um die Trägerschaft des Hauses bewerben", sagt sie. Dies würde dem Vereinszweck entsprechen. Seifert verweist darauf, dass Gebäude im Bahnhofsviertel wiederbelebt und die Betreiber der Modellbahn unterstützt werden sollen. "Nachdem das Haus nun für die Öffentlichkeit freigegeben ist und die Modellbahner sich zu einem Eintritt in den Verein entschieden haben, sind wichtige Voraussetzungen dafür erfüllt", fährt Seyfert fort. (kbe)

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