Vereine stellen Weichen für Riesenfest

Zum 5. Sächsischen Bergmannstag in Ehrenfriedersdorf soll eine große Bergparade auflaufen.

Ehrenfriedersdorf / Oelsnitz.

Zentrales Thema der Delegiertenversammlung des Sächsische Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine ist in Oelsnitz der 5. Sächsische Bergmanns-, Hütten- und Knappentag gewesen. Er wird vom 8. bis 10. September in Ehrenfriedersdorf über die Bühne gehen.

Zu dem dreitägigen Programm gehört das Bergmännische Chortreffen mit elf Ensembles und ein großer bergmännischer Zapfenstreich mit voraussichtlich rund 400 Habitträgern. "Das ist alles schon in trockenen Tüchern", sagte Ray Lätzsch. Der 47-Jährige wurde auf der Landesdelegiertenversammlung zum neuen Vorsitzenden des Landesverbandes gewählt. Diese Funktion hatte er bereits amtierend übernommen, nachdem der bisherige Vorsitzende Günther Zielke aus Seiffen im Januar aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war. Er wurde wie auch Landrat Frank Vogel zum Ehrenmitglied ernannt.

Der Höhepunkt beim Bergmannstag soll die Große Bergparade werden. Laut Ray Lätzsch haben dafür bis jetzt 1600 Teilnehmer gemeldet. "Diese Zahl wird aber sicher noch etwas steigen. Vermutlich werden es zwischen 1700 und 1800 Teilnehmer werden", sagte er. Mit dabei sind neben den sächsischen Vereinen auch Vertreter aller zehn Landesverbände und aus Tschechien. Sowohl personell wie auch finanziell ist das Fest eine Herausforderung: "Zwischen 120.000 und 130.000 Euro trägt die Kommune. Dazu kommt ein Zuschuss des Verbandes in Höhe von 30.000 Euro."

Mehr als 100 Vertreter der aktuell 63 Vereine aus ganz Sachsen waren nach Oelsnitz gereist. Insgesamt hat der Verband derzeit 3500 Mitglieder. Größter Verein ist die Historische Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft mit mehr als 400 Mitgliedern.

"Die Zahlen des Verbandes sind im Moment gleichbleibend. Aber natürlich macht sich die demografische Entwicklung auch bei uns bemerkbar. Unsere wichtigste Aufgabe für die Zukunft ist es, junge Leute zu akquirieren", sagte Geschäftsführer Franz-Peter Kolmschlag aus Freiberg.

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