Versammlung mit Bürgern geplant

Großrückerswaldes Bürgermeister Jörg Stephan stellt einen Dialog mit Einwohnern in Aussicht. Zu einer Veranstaltung am Ende des Jahres sollen Probleme und Themen offen angesprochen werden können.

Großrückerswalde.

Transparenz und Bürgernähe - zwei wichtige Aufgaben für die Politik. Das gilt auch in Großrückerswalde. Nachdem der neu gewählte Gemeinderat in seiner ersten Sitzung bereits beschlossen hat, künftig eine Bürgerfragestunde anzubieten, stellt Bürgermeister Jörg Stephan (CDU) seinen Einwohnern im Ort nun noch eine weitere Austauschmöglichkeit in Aussicht.

Demnach wird eine Bürgerversammlung in der Gemeinde geplant. Zwar habe sich dem Bürgermeister der mehrheitliche Wunsch der Einwohner nach Zusammenkünften in größerem Stil bislang noch nicht erschlossen. "Nichtsdestotrotz erscheint es mir unproblematisch, am Ende des Jahres eine für alle kommunalen Themenkreise offene Veranstaltung abzuhalten", bestätigt Stephan auf Nachfrage von "Freie Presse".

Allerdings sei die Idee einer Bürgerversammlung keinesfalls neu. "In den zurückliegenden nahezu drei Jahrzehnten meiner Amtsführung fanden Veranstaltungen zu auserwählten Themenkreisen in Vorbereitung derer Realisierung in den jeweiligen Ortsteilen statt", teilt Jörg Stephan schriftlich mit. Wann genau es letztmals eine Bürgerversammlung in der Kommune gab, lässt Stephan allerdings unbeantwortet.

In ihrer konstituierenden Sitzung einigten sich die Gemeinderäte mehrheitlich bereits darauf, an jedem ersten Dienstag im Monat im Rathaus mit jeweils zwei Fraktionsmitgliedern, dem Bürgermeister sowie Sachbearbeitern der Verwaltung eine Bürgerfragestunde anzubieten. Die gibt es bislang in Großrückerswalde nicht. Damit gehört die Gemeinde aktuell noch zu den Ausnahmen im Erzgebirge.

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