Weniger Hochzeiten - mehr Tote

Corona-Jahr verursacht Ausreißer in Statistik

Zschopau.

Auch im Corona-Jahr 2020 wurde in Zschopau geheiratet. Das Standesamt der Großen Kreisstadt registrierte im zurückliegenden Jahr 51 Eheschließungen. 2019 gab es mit 73 allerdings noch einige Pärchen mehr, die den Bund der Ehe eingingen. Ähnlich sah es beim Kinderkriegen aus. Im Jahr 2020 wurden 426 Geburten beurkundet, ein Jahr davor waren es 436, sagte Hauptamtsleiterin Nicole Frost zur jüngsten Stadtratssitzung.

Während diese Zahlen rückläufig sind, kletterte die Anzahl der Sterbefälle nach oben. 460 wurden 2020 beurkundet. Im Jahr davor waren es für 423. Allein im Monat Dezember starben in Zschopau 73 Menschen. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2019 beurkundete die Stadt lediglich 36 Todesfälle. Zschopau bildet dabei keine Ausnahme. Bundesweit starben Ende vergangenen Jahres laut Statistischem Bundesamt fast ein Drittel mehr Menschen als im Durchschnitt der Vorjahre. Ein Trend, der bislang anhält. Bis 13. Januar registrierte die Stadt schon 48 Sterbefälle, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 18. Zugleich stieg die Anzahl der Sterbefällen ohne Angehörige: Im Jahr 2019 waren es 6 und 2020 16 Menschen. (mik)

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