Wenn sich ein Gemeinderat durcheinander bringen lässt

Der Verein Theater Variabel Olbernhau probt derzeit für "Kater Lampe". Eine Kapelle ist auch dabei.

Olbernhau.

20 Jahre ist es her, dass das Olbernhauer Theater Variabel das Stück "Kater Lampe" auf die Bühne brachte. Nicht nur für Gunnar Rug verbinden sich damit viele Erinnerungen. Auch das Publikum hat immer wieder nachgefragt, wann die Laienspieler dieses Stück wieder einmal zeigen würden. Ende Oktober ist es soweit, dann sind drei Vorstellungen zu erleben.

Das Stück stammt aus der Feder von Emil Rosenow. Entstanden ist es um 1900. Als Ort des Geschehens dient Rothenthal. Dort schafft es eine Katze, einen ganzen Gemeinderat durcheinander zu bringen. "Es gibt jede Menge Abenteuer und ein ganz überraschendes Ende", verrät Gunnar Rug vom Verein. Er hat das Stück auf die Gruppe zugeschnitten und mit allen zehn Mitwirkenden verfeinert. Eine Besonderheit gibt es bei "Kater Lampe": Heiner Stephani und seine Hauskapelle werden das Bühnengeschehen musikalisch untermalen. Für die Veranstaltung rechnen die Akteure mit etwa anderthalb Stunden.

Beinahe parallel zu "Kater Lampe" proben die Laienspieler des Vereins schon für das Weihnachtsmärchen im Rahmen des Olbernhauer Weihnachtsmarktes ein. Dieses Mal können sich die Theaterfreunde auf "Der kleine und der große Klaus" freuen. Für beide Stücke hat Mona Seifert, bekannt unter ihrem Künstlernamen Annabel, die Kostüme entworfen und hergestellt.

Wer Lust hat, sich auf der Bühne auszuprobieren, kann sich an den Verein wenden. "Wir treffen uns immer donnerstags, 19.30 Uhr", so Gunnar Rug. Interessenten sollten eine abgeschlossene Berufsausbildung haben und mobil sein, so der Theaterleiter. "Für 'Kater Lampe' rechnen wir mit etwa 100 Besuchern pro Vorstellung. Daher ist es ratsam, die Eintrittskarten vorzubestellen", sagt Gunnar Rug. E-Mail theater-variabel@olbernhau.de

"Kater Lampe" wird gespielt am 25. Oktober, 20.30 Uhr; am 26. Oktober, 20.30 Uhr, sowie am 27. Oktober, 16 Uhr.

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