Erzgebirger zu Tisch! Wie heißt Lieblingswort rund ums Essen?

Seit dem Frühjahr wurde kräftig aufgetafelt: Nicht irgendwas, sondern jede Menge Baberschmatz - oder zu gut Deutsch: Köstlichkeiten des erzgebirgischen Mundart-Wortschatzes rund ums Essen und Trinken. Erzgebirgsverein und "Freie Presse" wollen nun aus über 200 Vorschlägen das Erzgebirgische Wort 2018 küren. Mitmachen dürfen dabei alle. Wie? Eefach akreizln!

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8Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    ralf66
    23.09.2018

    @Distelblüte, stimmt nicht ganz, die Schweizer, die zum Beispiel das schweizerdeutsch sprechen, ob nun Politiker oder Bergbauer, reden wie Ihnen ser Schnabel gewachsen ist und zwar überall, dass kommt dann im deutschen Fernsehn mit Untertitel versehen und glauben Sie mir, die erzgebirgische Mundart ist leicht zu verstehen, wer es verstehen will, versteht es auch, dass sieht bei einigen bayrischen Mundarten und dem Plattdeutsch ganz anders aus!
    Ich war einmal dabei, als sich drei obererzgebirgische Erzgebirgsvereine zu einer gemeinsamen Besichtigung im oberen Erzgebirge trafen, es war niemand anders dabei, außer die drei Erzgebirgsvereine, jeder Vereinsvorsitzende hielt zu Beginn, in feinster obersächsisch-hochdeutscher Mundart, aber mit keinem Wort Erzgebirgisch, eine kleine Begrüßungsrede. Die Führung machte dann der Objektverantwortliche, aber in erzgebirgisch, denn er hatte ja Mitglieder dreier Erzgebirgsvereine vor sich, ja so sieht die Pflege der Mundart bei den Erzgebirgsvereinen aus, die eigentlich der Hüter der Mundart sein sollten und sie deswegen auch sprechen sollten, sie haben sich aber in vielen, vielleicht nicht in allen Orten im Erzgebirge zu Kaffee- und Vergnügungsfahrtvereinen entwickelt, viel mehr kommt da nicht, von Nachwuchs ganz zu schweigen. In Bayern gibt es Schulen, wo direkt wieder Dialekt oder Mundart unterrichtet wird, bei uns schämt man sich, die Mundart überall öffentlich zu sprechen und weiß gar nicht wie man sich verbiegen soll, dass einem ja kein Wort Mundart rausrutscht!

  • 3
    1
    Distelblüte
    23.09.2018

    @ralf66: Die Mundart ist Teil unserer (gemeinsamen?) erzgebirgischen Kultur. "Uhies'che" (Menschen von außerhalb) werden immer hören, dass ich oder Sie aus dem Erzgebirge kommen. Das ist auch gut so, und niemand stört sich daran. Aber im Berufsleben ist es unpassend, reine Mundart zu sprechen. Wenn Sie sich mit Kollegen unterhalten, ist die Mundart kein Problem, in einer Besprechung oder Präsentation würde es schwierig, schließlich sollen alle Anwesenden verstehen, was Sie da erzählen.
    Falls Sie an die guten alten Zeiten wehmütig zurückdenken: der Lebensradius der meisten Menschen war früher sehr viel kleiner als heute. Die meisten kamen selten einmal weiter als bis in die nächste Stadt.

  • 1
    1
    Steuerzahler
    23.09.2018

    @Ralf66: Südlich von Chemnitz mit Burkhardtsdorf, Adorf kommt schon hin. Aber wie gesagt, da gab es von Dorf zu Dorf Unterschiede.

  • 0
    1
    ralf66
    23.09.2018

    @Steuerzahler, warum erzählt ihr mir denn nicht, aus welcher erzgebirgischen Ecke das Wort ''Ratsch'' für Rettich kommt, dass es in vielen Dörfern im Erzgebirge eine kleine Abweichung, in der Aussprache von gleichen Wörtern mit gleicher Bedeutung gibt, weiß ich selber.
    Der Ausspruch Ratsch, wenn es ihn überhaupt gibt, kann eigentlich nur in das Gebiet von etwas südlich Chemnitz oder Freiberg gesteckt werden, im oberen Mittel- bis Westerzgebirge verliert sich nämlich in der erzgebirgischen Mundart, der Einfluss der obersächsischen Mundart zum großen Teil und es nimmt der Einfluss der oberfränkischen Mundart zu. Da man sich im Erzgebirge derzeit immer mehr schämt Mundart zu sprechen, außer vieleicht zu Hause nicht, aber zum Beispiel wenn offiziell mit Fremden gesprochen wird, geschäftlich gesprochen wird, in Befragungen, auf Ämtern, dort zwingt man sich, ein obersächsisches Hochdeutsch hinzusächseln, oder hinzustammeln, mit paar Brocken Erzgebirgisch und dann kommen solche Wörter raus wie ''Ratsch''!
    Die Mundart hier im Erzgebirge verliert sich immer mehr, wenn ich die Schulkinder reden höre, merkt man das besonders, offiziell wird nur noch hochdeutsch gesächselt, ich frage mich, was das hier soll in der FP, mit dieser Umfrage, wo dann das schönste erzgebirgische Wort auserwählt werden soll, für ein Nahrungsmittel oder alkoholisches Getränk, damit soll wahrscheinlich bekundet werden, dass mit der erzgebirgischen Mundart alles in Ordnung ist leider ist das nicht so!

  • 4
    1
    Steuerzahler
    23.09.2018

    Das erzgebirgische Wort „Rattsch“ ist gleich zu setzen mit „Rettsch“ und rührt m. E. daher, dass im Erzgebirgischen ab und an das e durch das a ersetzt wird. Wie schon Distelblüte geschrieben hat, ist der Dialekt von Dorf zu Dorf verschieden. Mit ist der Begriff „Rattsch“ eigentlich von Kind auf bekannt. Ein weiteres Beispiel wäre z. B. der Begriff „Masser“ für „Messer“.

  • 3
    3
    ralf66
    23.09.2018

    @Distelblüte, ist ja alles richtig, ich möchte nur nicht, dass Wörter, die in der erzgebirgischen Mundart im Original von früher her gar nicht existierten, einfach heute neu erfunden werden, um sich damit wichtig zu machen! Immer schön aufpassen, dass die Tradition auch Original bleibt und nicht verfälscht wird!

  • 4
    1
    Distelblüte
    23.09.2018

    @ralf66: Sprache, und besonders Mundart, ist etwas sehr lebendiges und damit auch Veränderungen unterworfen. Ich kenne das Wort Ratsch so auch nicht, weiß aber, dass hier (rund um Thum) jedes Dorf seinen eigenen Zungenschlag hat. Mundart klingt in jedem Dorf ein wenig anders, das macht doch gerade den Reiz aus. Verstehen wird man sich (mit ein wenig gutem Willen) ja trotzdem.

  • 1
    0
    ralf66
    22.09.2018

    Das angebliche erzgebirgische Wort ''Ratsch'' für Rettich ist mir nicht bekannt (bin wohnhaft und geboren 1966 im Gebiet um Bärenstein) und würde gerne mal wissen, aus welcher erzgebirischen Region das stammt, wir sagen zum Rettich ''Rattich'' un dos schie immer. Das Wort Ratsch für Rettich ist eher so wie im sächsischen ''Rettsch''. Un dor ''Griebitter'' is net ahfach e Schnapps, sondern e ''Lauterbacher'' oder meinetwang de ''Wilde Sau''.



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