Bagger gräbt alte Halde weg

Eine Großbaustelle ist seit einigen Wochen die alte Uranbergbau-Halde 65 in Bad Schlema (Foto). Der Bergbausanierer Wismut lässt die Aufschüttung - und damit gut eine Million Tonnen an Boden - mit Hilfe von Baggern bis Mitte 2020 fast vollständig abtragen. Gut 180 Lastwagen am Tag bringen das schwach radioaktiv belastete Material im Anschluss zur Halde 371 nach Hartenstein. Startschuss für die Arbeiten war Mitte Juni, seit Ende Juli rollen die Lkw. Grund für die Müllbeseitigung der etwas anderen Art sind laut Wismut Böschungen, die abzurutschen drohen. Ein Gefahrenpotenzial gehe auch vom radioaktiven Edelgas Radon aus, das austreten kann, heißt es. Denn die Halde war zwar in der Vergangenheit begrünt, aber nie abgedeckt worden. Wie Manfred Speer, Projektleiter der Altstandorte, berichtet, sind die Arbeiten gut angelaufen. Weil man noch in der Einlaufphase sei, würden derzeit aber nur 60 bis 100 Lkw täglich verkehren. (juef)

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