Befreundete Eisenbahner helfen Verein aus Notlage

Sonderfahrt nach Elbogen musste trotz des Ausfalls der Mietlok nicht ausfallen

Schwarzenberg/Jöhstadt.

Ohne Organisationstalent und Hilfsbereitschaft unter Eisenbahn-Enthusiasten wäre die jüngste Fahrt des Sonderzuges des Vereins Sächsischer Eisenbahnfreunde (VSE) ausgefallen. Es sollte ins böhmische Städtchen Elbogen, heute Loket, gehen. Die VSE-eigene Dampflok 50 3616 ist zur Hauptuntersuchung und sollte bei der Tour durch die extra dafür angemietete Dampflok 50 3648 des Sächsischen Eisenbahnmuseums Chemnitz ersetzt werden. "Zwei Tage vor der Fahrt erreichte uns die Meldung, dass die Lok wegen eines Lagerschadens nicht fahren kann. Auch eine kurzfristige Reparatur bis zum Fahrtag war leider nicht möglich", erklärte VSE-Vorsitzender Thomas Strömsdörfer.

Aus dieser Notlage half dem in Schwarzenberg ansässigen Verein die Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mit ihrer historischen Diesellok 112 565, die kurzfristig nach Schwarzenberg überführt wurde. Unterstützung bekam sie von der ebenfalls historischen Diesellok 107 018 der Firma Railsystems RP GmbH, die auch schon oft den VSE-Zug zog. So stand einem erlebnisreichen Tag für die Fahrgäste nichts mehr im Wege. "Wir sind den Kollegen von der ,Press' sehr dankbar und wünschen den Chemnitzer Vereinsfreunden gutes Gelingen bei der Reparatur der Lok 50 3648", so Strömsdörfer.

Übrigens hält das Sonderfahrten- Programm des VSE auch im nächsten Jahr einen Ausflug in das romantischen Städtchen Elbogen bereit. "Dann soll diese reizvolle Tour von Schwarzenberg über den Erzgebirgskamm in das Egertal und zurück am 5. Dezember stattfinden", sagt der Vereinsvorsitzende schon mit Blick auf die Vorweihnachtszeit 2020.

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