Mann will Berufung und fehlt vor Gericht

Chemnitz/Aue.

Das Urteil des Auer Amtsgerichts gegen einen 29-jährigen Erzgebirger, der wegen sexuellen Übergriffs in Tateinheit mit Nötigung für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis muss, bleibt bestehen. Zwar ließ der erstinstanzlich Verurteilte durch seinen Anwalt Berufung einlegen, doch zur Verhandlung im Landgericht Chemnitz am Donnerstag erschien der Mann unentschuldigt nicht. Richter Markus Zimmermann verwarf nach Beratung mit den Schöffinnen die Berufung. Der 29-Jährige muss neben den Kosten des ersten Verfahrens auch die des Berufungsverfahrens tragen. Er war verurteilt worden, weil er sich im Sommer 2018 nach einem gemeinsamen Volksfestbesuch nachts in die Wohnung der angetrunkenen Freundin seiner damaligen Lebensgefährtin begab, der schlafenden jungen Frau den Slip auszog und sie in sexueller Absicht bedrängte. Bei einem späteren Treffen eskalierte die Situation so, dass sich die 22-Jährige von dem Mann bedroht fühlte und die Polizei rufen wollte. (stl)

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